DAX ®12.901,34-0,71%TecDAX ®3.080,40-1,36%Dow Jones27.931,02+0,12%NASDAQ 10011.164,45-0,12%
finanztreff.de

WOCHENEND-ÜBERBLICK Unternehmen/1. und 2. August 2020

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Im Folgenden eine Übersicht der auf Dow Jones Newswires gesendeten Meldungen vom Wochenende zu Unternehmen:

Varta-Chef: Heutige Elektroautos taugen nicht für den Alltag Als untauglich für den Alltagsbetrieb sieht der Varta-Chef Herbert Schein die Elektroautos, die heute auf dem Markt sind. Grund seien unzureichende Akkus. "An den Alltagsbetrieb werden Anforderungen gestellt, für die die heutigen Akkus noch nicht gut genug sind," sagte er der FAS. Als Schwächen nannte er zu geringe Reichweite und zu lange Ladezeiten der Akkus.

Milliardenübernahme von Varian durch Siemens Healthineers Eine Milliardenübernahme hat Siemens Healthineers AG angekündigt. Sie wollen Varian Medical Systems Inc zu rund 16,4 Milliarden Dollar übernehmen. Deren Aktien sollen in bar zu 177,50 Dollar je Aktie erworben werden. Der Kauf von Varian soll innerhalb der ersten 12 Monate nach Vollzug einen positiven Effekt auf das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie von SHL haben.

Siemens Healthineers mit Gewinn- und Umsatzrückgang Mit einem Umsatz- und Gewinnrückgang hat Siemens Healthineers ihr drittes Quartal abgeschlossen. Für das vierte Quartal geht man aber von einer deutlichen Besserung aus. Das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie in Q3 sank um 21 Prozent auf 0,30 Euro. Die EBIT-Marge fiel um 120 Basispunkte auf 13,9 Prozent unter das Vorjahresquartal. Allerdings stieg der freie Cashflow um 48 Prozent auf 336 Millionen Euro. Der Umsatz sank um 6,9 Prozent.

Griechenland öffnet sechs Häfen für Kreuzfahrtschiffe Gute Nachrichten für die gebeutelte Branche der Kreuzfahrtbetreiber hat Griechenland. Sechs seiner wichtigsten Häfen sind ab Samstag wieder für Kreuzfahrtschiffe geöffnet. Erste Schiffe werden jedoch erst in drei Wochen erwartet.

Tiktok-Verbot in Deutschland noch skeptisch gesehen Ein Verbot der chinesischen Video-App Tiktok, wie es von US-Präsident Donald Trump geplant wird, stößt in Deutschland auf Ablehnung. Zugleich werden aber strengere Datenschutz-Kontrollen gefordert.

Neuer Siemens-Chef beinahe bei Conti gelandet Der designierte Siemens-Chef Roland Busch wäre vor Jahren beinahe zu Continental gewechselt. Wie die FAS berichtet, hatte Busch ein entsprechendes Angebot bereits angenommen, der Platz im Conti-Vorstand war schon ausgehandelt. Die Personalie scheiterte demnach an internen Querelen in Hannover.

Daimler-Betriebsrat: Sparpaket ist erst der Anfang Nach dem Corona-Sparpaket im Umfang von 450 Millionen Euro erwartet Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht weitere Einschnitte bei dem Autokonzern. "Denn klar ist auch, dass wir damit nicht die ganzen Themen lösen, die noch auf uns zukommen", sagte der Arbeitnehmervertreter im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

British-Airways-Piloten stimmen 20 Prozent Gehaltskürzung zu Harte Einschnitte bei Gehältern und Beschäftigung haben die Piloten der Fluggesellschaft British Airways wegen der Corona-Krise akzeptiert. Eine große Mehrheit der 4.300 Piloten habe zugestimmt, erklärte die Gewerkschaft Balpa. Die Pilotengehälter sollen um 20 Prozent gekürzt und 270 Stellen abgebaut werden.

MorphoSys erhält eine FDA-Zulassung Morphosys hat für eines ihrer Produkte die Zulassungsgenehmigung von der US-Arzneimittelaufsicht FDA erhalten. Wie das Biotech-Unternehmen aus Planegg bei München am Wochenende mitteilte, hat die US-Behörde Monjuvi(R)(Tafasitamab-cxix) in Kombination mit (...), zugelassen. Es soll bald in den USA erhältlich sein und wird dort mit dem Partner Incyte gemeinsam vermarktet.

James Murdoch verlässt News Corp James Murdoch, der jüngere Sohn von Rupert Murdoch, ist aus dem Board of Directors der News Corp zurückgetreten, ein Schritt, der sein vollständiges Ausscheiden aus dem Familienunternehmen markiert. Er begründete dies in einem Rücktrittsschreiben mit inhaltlichen Differenzen.

Europas Rüstungsfirmen wollen weniger US-Technik-Abhängigkeit Europas Firmen wollen weniger US-Technik verbauen, auch um sensible Informationen zu schützen. Hintergrund ist, dass sich die USA sich bisher über die sogenannten ITAR-Vorschriften die Möglichkeit sichern, bei Produkten mit US-Technik die Kontrolle zu behalten und gegebenenfalls Exporte einzuschränken. Europa erhalte damit mehr Freiheit, an wen Rüstungsprodukte geliefert werden, sagte Florent Chauvancy von Safran, die zusammen mit ZF Friedrichshafen einen neuen Antrieb entwickeln wollen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/mod

END) Dow Jones Newswires

August 02, 2020 11:32 ET ( 15:32 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Wie, glauben Sie, wird der DAX am Ende dieser Woche - KW 34 - stehen?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen