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WOCHENEND-ÜBERBLICK Unternehmen/22. und 23. Februar 2020

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die wichtigsten Meldungen zu Unternehmen aus dem Wochenendprogramm von Dow Jones Newswires.

IG Metall bekommt für Thyssenkrupp-Aufzugssparte Zusagen von beiden Bietern

Die Arbeitnehmerseite bei Thyssenkrupp hat mit den zwei um die Aufzugssparte konkurrierenden Finanzkonsortien Zusagen zur Beschäftigungssicherung ausgehandelt. "Mit diesen Fair- und Best-Owner-Vereinbarungen konnten wir einen elementaren Schritt in eine gesicherte Elevator-Zukunft machen", sagte der Unterhändler der nordrhein-westfälischen IG Metall, Knut Giesler, am Wochenende. Erhalten bleibt neben der Tarifbindung danach die Mitbestimmung. Auch hätten sich beide Bietergruppen verpflichtet, vor einem späteren Weiterverkauf oder Börsengang zunächst eine Vereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung zu schließen.

Wirecard-Chef rechnet mit Freispruch durch KPMG-Prüfbericht

Wirecard-Chef Markus Braun rechnet damit, mit der Untersuchung durch KPMG alle Skandalvorwürfe gegen den Konzern hinter sich zu lassen. "Ich persönlich bin zuversichtlich, dass die Vorwürfe entkräftet werden", sagte Braun der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Ende März, wenn die Prüfer von KPMG spätestens ihren offiziellen Bericht vorlegen, erhofft er sich demnach die Bestätigung, dass alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Hätten die Prüfer Skandalöses entdeckt, wäre dies im Kapitalmarkt sofort meldepflichtig gewesen, führte der Wirecard-Chef im Interview aus. "Aus der Tatsache, dass es bislang zu keiner Ad-hoc-Meldung kam, können Sie Ihre Schlüsse ziehen."

Versicherer hat jeden zweiten Thomas Cook-Kunden entschädigt - Zeitung

Jeder zweite von der Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook betroffene Kunde hat einen Teil seines Geldes zurückbekommen. "Wir haben inzwischen mehr als 50 Prozent der registrierten Schadenfälle reguliert", teilte die Zurich Versicherung in Köln mit, wie die Welt am Sonntag berichtet. "Bei den jetzt noch anstehenden Fällen müssen die Ansprüche aufwendiger geprüft werden. Das sind beispielsweise Fälle, in denen Hoteliers von den Kunden zusätzliche Zahlungen verlangt hatten."

Berkshire Hathaway leidet unter dem Rückversicherungsgeschäft

Berkshire Hathaway, die Beteiligungsgesellschaft des Investors Warren Buffett, hat im vierten Quartal 2019 unter dem Strich zwar einen Gewinnsprung verzeichnet. Aber operativ berichtete Berkshire Hathaway ein deutliches niedrigeres Ergebnis als im Vorjahr, hauptsächlich wegen einer schleppenderen Entwicklung im Rückversicherungsgeschäft. In seinem Brief an die Aktionäre, der an der Wall Street stets für große Beachtung sorgt, hatte der 89-Jährige eine wichtige Botschaft mitzuteilen.

Werbefinanzierte Videodienste sind als Übernahmekandidaten gesucht

Die beiden Medienfirmen Fox und Comcast sollen jeweils Interesse an der Übernahme eines werbefinanzierten Videodienstes haben. Denn die Firmen suchen zunehmend nach kostenlosen oder kostengünstigeren Alternativen, für Kunden die nicht für Streaming-Abonnements zahlen wollen. Fox interessiere sich für Tubi, einem werbefinanzierten Streaming-Dienst, der Wiederholungen von Fernsehsendungen und Filmen anbietet, sagten mit der Situation vertraute Personen. Beide verhandelten über einen Deal, der wohl über 500 Millionen US-Dollar liegen könnte. Fox und die News Corp, zu der auch das Wall Street Journal und diese Nachrichtenagentur gehören, haben dieselben Großaktionäre.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/cbr

END) Dow Jones Newswires

February 23, 2020 11:30 ET ( 16:30 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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