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XETRA-SCHLUSS/Weiter Abgabebereitschaft - Prosieben sieht rot

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag mit einem leichten Minus geschlossen. Nach einem Plus zu Beginn setzten schnell Verkäufe ein. Die Abgabebereitschaft ist unverändert hoch, die Gefahr für die exportabhängige deutsche Wirtschaft wird von den Investoren weiter als hoch eingestuft. Die Berichtssaison tobt und sorgte bei Prosieben für ein dickes Minus. Am Ende des Tages summierte sich das Minus im DAX auf 0,4 Prozent, er ging mit 11.527 Punkten aus dem Handel.

Verlierer des Tages waren Prosieben, der Kurs brach um 14 Prozent ein. Umsatzrückgang und drohender Gewinnschwund waren die Belastungsfaktoren, zudem könnte die Dividende zusammengestrichen werden. Auch RTL (minus 7,5 Prozent) kamen unter die Räder, obwohl hier die Geschäftszahlen die Erwartungen in etwa erfüllt haben.

Heidelbergcement schlossen 0,7 Prozent höher. Auch wenn die Zahlen nicht überzeugten, wird hier auf Grund der Preismacht auf bessere Zeiten gesetzt.

Im MDAX gewannen Commerzbank 5,4 Prozent. Wichtige Kennziffern stellten sich für das dritte Quartal laut der UBS besser dar als erwartet. Die Nettozinseinnahmen überraschten die Analysten positiv und konnten die geringer als erwartet ausgefallenen Einnahmen auf der Handelsseite mehr als kompensieren.

Einen Tick besser als erwartet fielen auch die Zahlen der Deutschen Telekom aus, der Konzern hat die Gewinnzielsetzung erneut erhöht. Der Cashflow habe zugenommen, womit auch die Dividende mehr als gesichert sei. Die T-Aktie verlor 0,1 Prozent. Bei Siemens ragte das Industriegeschäft positiv heraus. Der Konzern erhöhte wie erwartet die Dividende auf 3,80 Euro je Aktie. Auch vom neuen Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden Euro wurde der Kurs gestützt. Die Papiere stiegen um 0,8 Prozent.



VW und Daimler zahlen Hardwarenachrüstungen


Die Autohersteller Volkswagen (minus 2,4 Prozent) und Daimler (minus 1,9 Prozent) haben letztendlich dem nachträglichen Einbau von Harnstoffkatalysatoren in Modelle der Abgasklasse Euro 5 bis zu 3.000 Euro zugestimmt. BMW (minus 0,5 Prozent) lehnt die Nachrüstungen bisher weiter ab. Die Einigung gilt nur für die 15 Städte mit der höchsten Stickoxidbelastung und deren angrenzende Landkreise. Continental verloren nach Zahlen 2,8 Prozent. Marktteilnehmer verwiesen auf den Ausblick, der die Risiken betont.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 72,3 (Vortag: 107,4) Millionen Aktien im Wert von rund 3,23 (Vortag: 3,69) Milliarden Euro. Es gab 9 Kursgewinner, 20 -verlierer und 1 unveränderte Aktie.



INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD
DAX 11.527,32 -0,45% -10,76%
DAX-Future 11.517,50 -0,41% -12,30%
XDAX 11.525,03 -1,13% -10,39%
MDAX 24.334,47 -0,36% -7,12%
TecDAX 2.670,90 -0,61% +5,61%
SDAX 11.153,10 -0,79% -6,17%
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 159,34 3


Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/ros

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November 08, 2018 11:54 ET ( 16:54 GMT)

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EUR -0,58
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EUR +0,10
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EUR -0,70
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EUR -0,50
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EUR -0,30
HEID. CEMENT 72,60 -0,47%
EUR -0,34
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PKT +27,12
L/E-MDAX 25.942,05 +0,48%
PKT +123,16
L/E-SDAX 11.724,60 +0,16%
PKT +19,11
L/E-TECDAX 2.800,29 +0,14%
PKT +3,78
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PKT +31,61
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PKT +16,09
MDAX ® 26.038,47 +0,71%
PKT +182,75
DAX ® 12.235,51 +0,11%
PKT +13,12
HDAX ® 6.846,90 +0,34%
PKT +22,98
CDAX ® 1.153,43 +0,24%
PKT +2,73
SDAX ® 11.723,34 +0,06%
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