DAX®15.472,56-0,32%TecDAX®3.780,26+0,83%Dow Jones 3035.603,08-0,02%Nasdaq 10015.489,59+0,66%
finanztreff.de

Bitcoin & Co: Diese wichtige Änderung tritt heute in Kraft

| Quelle: DER AKTIONÄR | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Nach dem kräftigen Rebound in der Vorwoche sind Kryptowährungen für institutionelle Investoren wieder spannender denn je. Dank einem neuen Gesetz wird es für Profi-Anleger hierzulande einfacher, in Bitcoin und Co zu investieren. Das könnte dem Kryptomarkt langfristig Impulse liefern, schließlich geht es um Milliarden.

Am heutigen Montag (2. August) tritt in Deutschland eine Gesetzesänderung in Kraft, die es Fonds für institutionelle Investoren – sogenannten Spezialfonds – erlaubt, bis zu 20 Prozent ihres Anlagevermögens in Kryptowährungen zu investieren. Für Profi-Anleger wie Versicherer oder Pensionskassen ist es damit nun leichter, ein Exposure am Kryptomarkt aufzubauen.

Zuflüsse in Milliardenhöhe möglich

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg verwalten Spezialfonds hierzulande ein Vermögen von rund 1,8 Billionen Euro. Sollte das Limit von 20 Prozent komplett ausgeschöpft werden, würden also etwa 360 Milliarden Euro in Kryptomarkt fließen. Das wiederum entspricht mehr als einem Viertel der aktuellen Market Cap aller Digitalwährungen von umgerechnet rund 1,4 Billionen Euro.

Branchenexperten bremsen die Euphorie allerdings etwas: Zum Start dürften die meisten Fonds deutlich unter den erlaubten 20 Prozent bleiben, gibt etwa Tim Kreuzmann vom Branchenverband BVI zu bedenken. Denn Versicherer und Co müssten sich bei ihrer Investmentstrategie an strenge Regeln halten.

Kamil Kaczmarski von der Beratungsgesellschaft Oliver Wyman erinnert zudem an die hohe Volatilität bei Bitcoin und Co, die bei den traditionell eher konservativ eingestellten Profi-Investoren hierzulande wohl nur wenig Begeisterung hervorrufen dürfte. Er rechnet daher nicht damit, dass die Spezialfonds die neu definierte Obergrenze für Krypto-Investments innerhalb der nächsten fünf Jahre erreichen werden.

Fondsgesellschaften zögern noch

Äußerungen bei großen deutschen Fondsanbietern bestätigen diesen Eindruck: DWS, der Vermögensverwalter der Deutschen Bank, beobachte die Entwicklungen, plane derzeit aber keine Fonds, die in Krypto investieren, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage von Bloomberg. Die Deka Bank erwäge zwar Investments in Digitalwährungen, man habe aber noch keine finale Entscheidung getroffen, so ein Unternehmenssprecher.

Nichtsdestotrotz ist die Gesetzesänderung ein weiterer Schritt für Bitcoin und Co in Richtung Finanz-Mainstream. 

Nikolas Kessler

Hier zum vollständigen Artikel
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

Bitcoin / Schweizer Franken
Bitcoin / Schweizer Franken - Performance (3 Monate) 57.614,5100 +0,28%
CHF +158,7000
Porträt - Chart
Nachrichten
21.10. MÄRKTE USA/S&P-500 auf Rekordhoch - IBM brechen ein AT&T Inc. 22,16 -0,47%
21.10. Bitcoin: Flash-Crash um 87 Prozent – die Hintergründe Bitcoin / Schweizer Franken 57.614,5100 +0,2762%
21.10. LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte DAX ® 15.472,56 -0,32%
Weitere Wertpapiere...
Bitcoin / Euro 53.996,3100 +0,32%
EUR +172,6900
Bitcoin / US Dollar 62.814,2600 +0,05%
USD +32,5050

DER AKTIONÄR

DER AKTIONÄR Täglich aktuelle Nachrichten zu den Themen Börse, Finanzen und Wirtschaft liefert Ihnen das Anlegermagazin DER AKTIONÄR im Web, als App oder am Zeitungskiosk."

» Alle News von DER AKTIONÄR

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Fairtrade-Branche atmet nach den Einbrüchen während der Corona-Krise wieder auf: Für das erste Halbjahr 2021 verzeichnet die Branche ein Umsatzplus von vier Prozent. Achten Sie beim Lebensmittelkauf auf Fairtrade-Produkte?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen