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Bund will sich Rekordsumme an Finanzmärkten leihen

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Quelle: dpa-AFX

407 Milliarden Euro will sich der Bund in diesem Jahr an den Finanzmärkten leihen. Das Geld soll die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abfedern.

Frankfurt/Main (dpa) - Der Bund will sich zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise eine Rekordsumme an den Finanzmärkten leihen.

Allein in den Monaten Oktober bis Dezember sollen Bundeswertpapiere in einem Volumen von 50,5 Milliarden Euro platziert werden, teilte die für das Schuldenmanagement zuständige Finanzagentur mit.

Das sind sechs Milliarden Euro mehr als ursprünglich geplant. Für das gesamte Jahr wird ein Volumen von 407 Milliarden Euro angepeilt, die höchste Summe seit Gründung der Finanzagentur vor 20 Jahren.

Im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat die Bundesregierung eine deutliche Ausweitung der Staatsverschuldung beschlossen. Die deutsche Wirtschaft ist in eine tiefe Rezession gerutscht. Außerdem sorgt die Krise für starke Ausfälle bei den Steuereinnahmen.

Das Volumen der Wertpapiere, die am Markt platziert werden, liegt damit deutlich höher als im Jahr 2009, als die deutsche Wirtschaft im Zuge der globalen Finanzkrise in eine tiefe Rezession gerutscht war. Für das Jahr 2009 bezifferte die Finanzagentur das Emissionsvolumen auf 334 Milliarden Euro.

Außerdem soll im November zum zweiten Mal eine sogenannte grüne Bundesanleihe auf den Markt gebracht werden, hieß es in der Mitteilung. Anfang September hatte der Bund die erste «grüne Anleihe» mit einer Laufzeit von zehn Jahren angeboten, die auf hohe Nachfrage stieß. Bei der zweiten Auflage handelt es sich den Angaben zufolge um ein Wertpapier mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Der Bund will sich als Anbieter am grünen Anleihemarkt etablieren und einen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Finanzprodukte leisten.

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