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Die neue große Finanzkrise?

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Weltwirtschaftskrise, Hyperinflation und Währungsschnitt – von diesen Horrorszenarien war in den vergangenen Wochen oft die Rede. Die Analysten der Berenberg Bank halten eine neue große Finanzkrise jedoch für unwahrscheinlich und empfehlen, nach der Bodenbildung wieder bei Aktien zuzuschlagen.

Der Einbruch von Konjunktur und Börsen in der Corona-Krise weckt historische Vergleiche. Für Holger Schmieding von der Berenberg Bank sind solche Horrorszenarien aber nicht realistisch. Die aktuelle Situation sei nicht mit der zwischen den beiden Weltkriegen vergleichbar, erklärte der Chefvolkswirt am Donnerstag. Die jüngsten Maßnahmen der großen Notenbanken und die Schritte der Politik sollten eine große Finanzkrise verhindern.

Die Zuversicht des Volkswirts teilt Berenberg-Chefanlagestratege Bernd Meyer. Die internationalen Börsen stehen seiner Ansicht nach am Beginn einer volatilen Bodenbildung. Dafür spreche einerseits die Bewertung. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis habe mit einem Stand knapp unter Eins zwischenzeitlich ein Niveau erreicht, das in der Vergangenheit zuverlässig Halt nach unten geboten habe.

Hoffnung macht sich Meyer auf das sogenannte Rebalancing großer institutioneller Anleger am Quartalsende. Durch die enormen Verluste habe sich die Quote von Aktien massiv verringert. Für Investoren, etwa große Pensionsfonds, bedeute dies aber, dass sie Aktien nachkaufen müssen, um auf ihre ursprünglichen Zielquoten zu kommen.

Unter Zugzwang stehen Anleger jedoch nicht. Mayer rechnet trotz der rasanten Gegenbewegung in dieser Woche nicht mit einer V-förmigen Erholung der Börsen. "Der Bewegung hinterher laufen" müsse man daher nicht. Vielmehr dürften sich im zweiten Quartal Chancen zum Aufbau von Aktienpositionen ergeben.

Bestehende Trends bei der Aktienanlage könnten sich noch verstärken. So geht Berenberg-Investmentchef Matthias Born davon, dass verstärkte Heimarbeit den Digitalisierungstrend verschärfe. Langfristig aussichtsreich bleibe auch der Sektor Pharma- und Gesundheit. Unter den Anlageregionen schätzt der Investmentchef Asien – nicht zuletzt, weil die Krisenbewältigung hier gut gelungen sei.


Mit Material von dpaAFX.

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