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H&M: Online-Shopping rettet erstes Quartal

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Dank eines starken ersten Quartals kann sich die Aktie von H&M dem Sog des schwachen Gesamtmarktes entziehen. Es ist die digitale Neuausrichtung, die den Anlegern jetzt Hoffnung macht.

Im ersten Quartal waren die Erlöse konzernweit trotz der bereits schwierigen Lage in China noch um 8 Prozent auf 54,95 Milliarden schwedische Kronen (rund 5,0 Milliarden Euro) gestiegen. Währungsbereinigt hätte der Umsatz um 5 Prozent zugelegt.

Einen besonders starken Anstieg verzeichnete der Modehändler im ersten Jahresviertel bei seinen Online-Umsätzen, die fast um die Hälfte kletterten. H&M verwies darauf, dass momentan in 47 von insgesamt 51 Online-Märkten die Shops geöffnet blieben. Der Gewinn nach Steuern bezifferte sich auf rund 1,93 Milliarden Kronen und konnte im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden.

Situation verschärft sich

Obwohl H&M im China-Geschäft eine allmähliche Erholung erkennen kann und die Geschäfte dort wieder geöffnet haben, verschärft sich die Situation für den Konzern mit jedem weiteren Tag mit geschlossen Läden.

Zum 31. März waren weltweit 3.778 der 5.065 Läden des Konzerns vorübergehend geschlossen. Die Nachfrage sei zudem in zahlreichen weiteren Märkten aufgrund der Sorgen und Unsicherheiten wegen der Pandemie zurückgegangen, hieß es in der Mitteilung.

Die Schweden haben daher eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Corona-Krise aufzufangen. Dazu zähle unter anderem die Reduzierung der Arbeitszeiten, Zehntausende Mitarbeiter weltweit dürften betroffen sein. Zudem soll die Dividende ausgesetzt werden, um über einen größeren finanziellen Spielraum zu verfügen. Investitionen werden verschoben und Kreditlinien ausgeweitet.

Neuausrichtung macht Hoffnung

Der Modehändler war in der Vergangenheit in eine Krise gestürzt, da er relativ spät auf die Konkurrenz von Online-Händlern und billigeren Anbietern reagiert hatte. Zuletzt hatte die digitale Neuausrichtung von H&M mit einer neuen Online-Plattform und einem neuen Logistiksystem den Investoren aber wieder Hoffnung gemacht.

Das macht die Aktie von H&M

Analyst Richard Edwards von Goldman Sachs bezeichnete die Zahlen des schwedischen Modekonzerns in einem Kommentar als besser als erwartet. Im März sei es durch die Corona-Pandemie zwar zu merklichen Belastungen gekommen, aber die Umsatzentwicklung im Online-Handel weise nach oben und das China-Geschäft verbessere sich.

Mit einem Zugewinn von 2,8 Prozent haben sich Aktien von H&M -0,22% im schwachen Gesamtmarkt behauptet. Die hohen anfänglichen Gewinne von über zehn Prozent konnten jedoch nicht gehalten werden.

Mit Material von dpaAFX
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