DAX ®13.070,72-0,27%TecDAX ®3.028,04-0,82%Dow Jones27.881,72-0,10%NASDAQ 1008.354,29-0,10%
finanztreff.de

MÄRKTE USA/Wall Street von Berichtssaison bestimmt - Boeing nach Zahlen fest

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Nur mit leichten Bewegungen zeigt sich die Wall Street am Mittwoch. Die Musik spielt bei den Einzelwerten, nachdem weitere gewichtige Unternehmenszahlen präsentiert wurden, so von Boeing und Caterpillar. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,1 Prozent auf 26.813 Punkte. Der S&P-500 verbessert sich ebenfalls um 0,1 Prozent. Der Nasdaq-Composite tendiert hingegen nahezu unverändert.

In der aktuellen Woche erreicht die Berichtssaison zum dritten Quartal ihren Höhepunkt. Bislang haben die Unternehmenszahlen ein durchwachsenes Bild gezeichnet und somit die Bewegungen der Aktienindizes im Zaum gehalten. Mit einer massiven Enttäuschung wartete am Dienstagabend nachbörslich Texas Instruments auf, was am Mittwoch den gesamten Chipsektor belastet.

Die Berichtssaison hat das Thema Handelskonflikt zwischen USA und China in den Hintergrund geschoben, das weiter verhalten optimistisch gesehen wird, nachdem es von beiden Seiten Signale in Richtung eines Teil-Abkommens gegeben hat. Beim Thema Brexit gilt nach den Unterhaus-Abstimmungen des Vortags ein Austritt Großbritanniens aus der EU Ende Oktober als kaum mehr umsetzbar.


Texas Instruments zieht Halbleitersektor nach unten

Unter den Einzelwerten steht die Aktie von Texas Instruments unter Abgabedruck, nachdem das Unternehmen bei Vorlage der Quartalszahlen mit einem überraschend schwachen Ausblick aufgewartet hatte. Der Kurs gibt um 6,1 Prozent nach. Im Sog von Texas Instruments verbilligten sich auch AMD und Nvidia zunächst deutlich, erholten sich im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder. AMD notiert um den Vortageskurs, Nvidia liegen mit 0,4 Prozent im Minus.

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar hat im dritten Quartal sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen verfehlt und den Ausblick für das laufende Jahr gesenkt. Die Aktie gibt 0,2 Prozent ab.

Boeing steigen nach Zahlenvorlage um rund 1,0 Prozent. Während der bereinigte Gewinn je Aktie klar die Analystenprognose verfehlt hat, überraschte der Umsatz, der nicht so stark rückläufig war wie Analysten befürchtet hatten. Positiv wird am Markt aufgenommen, dass keine negativen Nachrichten zu der beabsichtigten Rückkehr der mit einem Flugverbot belegten Pannenmaschiene 737 MAX mitgeteilt wurden.

Nike geben 2,0 Prozent nach. Der Sportartikelhersteller hatte am Vortag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass der langjährige CEO Mark Parker im Januar 2020 von seinem Amt zurücktreten wird. Ihm nachfolgen soll John Donahoe, ein ehemaliger CEO von Ebay.


Ölpreise geben nach

Die Ölpreise verzeichnen Aufschläge, nachdem die US-Rohöllagerbestände überraschend gesunken sind. Nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) sanken sie um 1,699 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten hingegen eine Zunahme um 2,9 Millionen Barrel erwartet. Bereits am Vortag hatten die Daten des privaten American Petroleum Institute (API) einen Aufbau der Lagerbestände ausgewiesen. Das Barrel der Sorte WTI steigt um 1,5 Prozent auf 55,31 Dollar, die Sorte Brent legt 1,3 Prozent zu auf 60,46 Dollar.

Am Devisenmarkt verharrt das Pfund auf dem gesunkenen Niveau, das es am Vorabend nach der Niederlage von Premier Boris Johnson beim Brexit-Zeitplan eingenommen hatte. Das Pfund steht bei 1,2880 Dollar. Auch der Euro konsolidiert nach den jüngsten Verlusten und steht bei 1,1118 Dollar.

Angesichts der eher vorsichtigen Haltung der Anleger sind Gold und Anleihen gefragt. Die Feinunze Gold legt um 0,3 Prozent zu auf 1.493 Dollar, die Zehnjahresrendite fällt mit steigenden Kursen um 1,8 Basispunkte auf 1,75 Prozent.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.812,62 0,09 24,52 14,94
S&P-500 2.999,92 0,13 3,93 19,67
Nasdaq-Comp. 8.108,63 0,05 4,34 22,20
Nasdaq-100 7.873,60 -0,01 -1,02 24,39

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,58 -2,4 1,60 37,3
5 Jahre 1,58 -0,5 1,59 -34,3
7 Jahre 1,67 -0,5 1,67 -58,2
10 Jahre 1,75 -1,8 1,77 -69,8
30 Jahre 2,24 -2,0 2,26 -83,2

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8.06 Uhr Di, 17:42 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1118 -0,06% 1,1127 1,1142 -3,0%
EUR/JPY 120,81 +0,10% 120,61 120,96 -3,9%
EUR/CHF 1,1017 +0,08% 1,1008 1,1013 -2,1%
EUR/GBP 0,8632 -0,15% 0,8641 0,8608 -4,1%
USD/JPY 108,67 +0,17% 108,39 108,55 -0,9%
GBP/USD 1,2880 +0,09% 1,2875 1,2942 +0,9%
USD/CNH (Offshore) 7,0633 -0,21% 7,0805 7,0749 +2,8%
Bitcoin
BTC/USD 7.468,26 -7,72% 7.940,01 8.201,51 +100,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 55,31 54,48 +1,5% 0,83 +14,3%
Brent/ICE 60,46 59,70 +1,3% 0,76 +9,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.493,13 1.488,05 +0,3% +5,08 +16,4%
Silber (Spot) 17,57 17,53 +0,2% +0,04 +13,4%
Platin (Spot) 917,41 893,00 +2,7% +24,41 +15,2%
Kupfer-Future 2,67 2,63 +1,4% +0,04 +0,9%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/raz

END) Dow Jones Newswires

October 23, 2019 12:56 ET ( 16:56 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

Im Artikel erwähnt...

AMD
AMD - Performance (3 Monate) 35,49 -0,07%
EUR -0,03
Porträt - Chart - Kennzahlen - Firmenprofil
Nachrichten
03.12. Amazon macht AMD Konkurrenz – Das war’s mit der Rallye AMD 35,49 -0,07%
28.11. Intel im Kreuzfeuer – kann AMD jetzt profitieren? AMD 35,49 -0,07%
27.11. MÄRKTE USA/Dow hinkt bei Rekordjagd hinterher APPLE 242,20 +0,79%
Weitere Wertpapiere...
BOEING 315,65 -0,21%
EUR -0,65
CATERPILLAR 128,58 -0,25%
EUR -0,32
NIKE 87,57 +0,07%
EUR +0,06
NVIDIA 193,18 +0,20%
EUR +0,38
TEXAS INSTR. 109,12 -1,02%
EUR -1,12
Dow Jones 27.881,72 -0,10%
PKT -27,88
NASDAQ 100 8.354,29 -0,10%
PKT -8,45
S&P 500 3.135,25 -0,06%
PKT -2,00
NASDAQ COMP. 8.616,18 -0,07%
PKT -5,64
BTC/CHF 7.383,1150 +0,92%
CHF +67,4600
BTC/EUR 6.743,9500 +1,03%
EUR +68,9200
BTC/USD 7.200,5050 -0,46%
USD -33,0000
+ alle anzeigen

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
41 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 29 geben an, dass sie in der Schule schlecht über Finanzfragen informiert werden. Denken Sie, dass das Aufgabe der Schule sein sollte?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen