DAX®15.215,00-0,13%TecDAX®3.453,75-0,84%Dow Jones 3033.745,40-0,16%Nasdaq 10013.819,35-0,19%
finanztreff.de

Niederlande lockern nur wenig: Ausgangssperre bleibt

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DEN HAAG (dpa-AFX) - Angesichts steigender Infektionszahlen werden die Niederlande an der geltenden Ausgangssperre festhalten und den Lockdown nur geringfügig lockern. Ab dem 2. März dürfen Friseure, Kosmetikerinnen und Masseure wieder Kunden empfangen, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend in Den Haag mitteilte. Besonders für Jugendliche werden einige Corona-Maßnahmen gelockert.

"Wir sind auf dem Weg zu besseren Zeiten, einer schrittweisen Öffnung der Gesellschaft", sagte Rutte. Doch er warnte auch: "Die dritte Welle ist nach Ansicht von Experten unvermeidlich, die Zahlen steigen wieder." Dennoch würden einige Maßnahmen gelockert, da auch soziale, psychische und wirtschaftliche Folgen immer schwerer ins Gewicht fielen.

Seit Mitte Dezember gilt in den Niederlanden ein strenger Lockdown. Gaststätten und Geschäfte sind geschlossen, Kontakte beschränkt auf eine Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört. Seit 23. Januar gilt zudem eine Ausgangssperre von 21 bis 4.30 Uhr. In den ersten Tagen hatte es heftige Proteste und Krawalle im ganzen Land gegeben. Die Ausgangssperre, die auch vor Gericht angefochten worden war, wurde um weitere drei Wochen zunächst bis 15. März verlängert.

Die Regierung will vor allem für Jugendliche den Alltag erleichtern. So dürfen alle unter 28 Jahren wieder gemeinsam im Freien Sport treiben. Schüler der höheren Schulen dürfen ab nächste Woche mindestens einen Tag pro Woche wieder zum Unterricht gehen. Der Präsenz-Unterricht an Grundschulen ist bereits seit rund zwei Wochen wieder möglich. Geschäfte dürfen Kunden nach einem vorher vereinbarten Shopping-Termin zulassen.

In den vergangenen sieben Tagen waren rund 30 000 Neuinfektionen registriert worden, 19 Prozent mehr als in der Vorwoche. Auf 100 000 Einwohner kommen mehr als 150 Infizierte. In Deutschland dagegen mit etwa fünfmal so vielen Einwohnern liegt die Inzidenz bei etwa 60 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner./ab/DP/he


Quelle: dpa-AFX
Schlagworte:
, , , , ,
Werbung

Das könnte Sie auch interessieren

News-Suche

Suchbegriff:

Aktuelle Videos

HSBC Trading TV

Werbung

Trading-Tipp

Börsen & Märkte

US-Marktüberblick

zur Mediathek
Werbung

Werbung
Diese Seite empfehlenschliessen
Interessant, oder?
Teilen Sie diese Seite auf Facebook oder Twitter
Wenn Sie auf die Teilen-Buttons klicken und sich bei den Betreibern einloggen, werden Daten an den jeweiligen Betreiber übermittelt. Bitte beachten Sie die Datenschutzerklärung.
Aktuelle Umfrageschliessen
Die Corona-Pandemie hat den Online-Handel enorm befeuert.Haben Sie seit Beginn der Corona-Pandemie mehr im Internet bestellt?
Jetzt abstimmen!
Alle Umfragen ansehen