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Nordea: EZB-Rat bestätigt Geldpolitik und wartet auf Lagarde

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Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) wird bei seiner Sitzung am Donnerstag nach Einschätzung von Nordea seine Geldpolitik nicht ändern. "Das im September angekündigte geldpolitische Maßnahmenpaket muss seine Wirkung erst entfalten und außerdem ist der Rat gespalten und wartet auf die neue EZB-Präsidentin Lagarde", schreibt Analyst Anders Svendsen in seinem Ausblick. Svendsen erwartet, dass es bei Draghis letztem Meeting als Präsident und vor allem bei der anschließenden Pressekonferenz um das "Erbe" seiner achtjährigen Amtszeit gehen wird.

Weitaus wichtiger mit Blick auf die Erwartungen an eine künftige Geldpolitik wird die erste Rede von Christine Lagarde als EZB-Präsidentin am 4. November sein", urteilt Svendson. Gleichwohl könnten bei dem Meeting am Donnerstag seiner Einschätzung nach interessante Themen besprochen werden:

1. Die Zusammensetzung der Nettoanleihekäufe, zu deren genauer Zusammensetzung sich die EZB noch nicht geäußert hat. Nordea geht davon aus, dass wie bisher 80 Prozent der Nettokäufe auf öffentliche Anleihen entfallen werden. Abweichungen davon würden Marktreaktionen auslösen.

2. Optionen für den Umgang mit einer Staatsanleiheknappheit infolge der Nettokäufe. Bisher sieht die EZB keinen Grund, das Emittentenlimit von derzeit 33 Prozent anzuheben. Es wird über ein Abweichen vom EZB-Kapitalschlüssel als Orientierungsgröße spekuliert.

3. Nach der Senkung des Einlagensatzes im September sind die kurzfristigen Geldmarktsätze gestiegen und nach der Einführung des Staffelzinssystems per 30. Oktober droht ein weiterer Anstieg. Ist die EZB damit glücklich?

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha

END) Dow Jones Newswires

October 21, 2019 05:14 ET ( 09:14 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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