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PRESSESPIEGEL/Unternehmen

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Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

SPARKASSEN - Vor rund einem Jahr hat Sparkassenpräsident Helmut Schleweis die Idee eines zentralen Instituts für alle rund 380 deutschen Sparkassen aufgebracht. Am Dienstag konnte Schleweis einen ersten Erfolg verbuchen. Die Verbandspräsidenten und Landesobleute der Sparkassen beschlossen einstimmig bei einer gemeinsamen Sitzung, dass die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) und die Frankfurter Dekabank Gespräche über eine Fusion aufnehmen. Ursprünglich hatte Schleweis den Plan verfolgt, alle Landesbanken zu einer Sparkassenzentralbank zu verschmelzen. Die meisten Sparkassen stehen hinter der revolutionären Idee. Allerdings gab es nach wie vor erheblichen Widerstand aus Bayern und Baden-Württemberg. Aus der Fusion der Helaba und des Wertpapierhauses der Sparkassen könnte nun doch der Nukleus für eine Sparkassenzentralbank entstehen. Das Projekt ist mit der Entscheidung vom Dienstag allerdings noch lange nicht in trockenen Tüchern. Ein Insider bezifferte die Erfolgschancen auf 50 Prozent. (Handelsblatt S. 28/FAZ S. 15/Börsen-Zeitung S. 3)

DEUTSCHE BAHN - Bayern will auf der Verkehrsministerkonferenz von Bund und Ländern durchsetzen, dass die Deutsche Bahn ihre Kunden weniger bei Wind und Wetter im Regen stehen lassen soll. Der bayerische CSU-Verkehrsminister Hans Reichhart kündigte in der Augsburger Allgemeinen für das Treffen in Frankfurt einen Antrag an, dass bei Bahnhofsmodernisierungen der bisherige Wetterschutz erhalten bleiben müsse und Bahnsteigdächer nicht wie derzeit meist der Fall nicht gekürzt werden dürften. "Es ist nicht akzeptabel, dass Bahnhöfe nach Modernisierungen und Umbauten einen schlechteren Wetterschutz haben als vorher", kritisierte der CSU-Politiker die gängige Praxis der Bahn Bahnsteigdächer teilweise abzubauen. (Augsburger Allgemeine)

UNIPER - Der finnische Versorger Fortum greift nach der Mehrheit bei dem Düsseldorfer Energiekonzern Uniper. Für 2,3 Milliarden Euro will Fortum weitere 20,5 Prozent an Uniper kaufen. Damit kämen die Finnen auf 70,5 Prozent und hätten das Sagen bei der ehemaligen Tochter des Energieriesen Eon. (Handelsblatt S. 20/Börsen-Zeitung S. 7)

COMMERZBANK - Die Sparmaßnahmen der Commerzbank werden vor allem das Privatkundengeschäft treffen. Allein im Zuge der Filialschließungen soll es laut Gesamtbetriebsrat des Unternehmens einen weiteren Abbau von mehreren Hundert Stellen geben. (Handelsblatt S. 31/Welt S. 17)

DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn AG (DB) gehört auf dem Markt für Unternehmensanleihen zu den Routiniers. Mit der ersten Hybridanleihe probiert der hoch verschuldete Konzern jetzt etwas Neues aus, um die Kreditbonität nicht weiter unter Druck zu bringen. Der Verkauf der DB-Tochter Arriva soll trotzdem weiter gehen, sagte Vorstandsmitglied Alexander Doll in einem Interview. (Börsen-Zeitung S. 9)

BEYOND MEAT - Beyond Meat drängt nach Europa. "Wir suchen nach einem Standort für eine eigene Produktion", sagt Chuck Muth, der Chief Growth Officer des US-Unternehmens, das hinter dem extrem gehypten Fleischlos-Patty "Beyond Burger" steht, im WELT-Gespräch. Bislang werden sämtliche Produkte von Beyond Meat nach Europa exportiert und dort von drei Kooperationspartnern vertrieben. Dazu zählt die PHW-Gruppe aus Deutschland, zu der unter anderem die Marke Wiesenhof gehört. (Welt S. 11)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/pi/cbr

END) Dow Jones Newswires

October 09, 2019 00:20 ET ( 04:20 GMT)

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