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RWE: Darum steht die Aktie einsam an der DAX-Spitze

| Quelle: finanztreff | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Der Essener Energiekonzern RWE sorgt am Freitag-Morgen mit einer Ad-hoc-Meldung für eine Überraschung. RWE rechnet wegen eines starken Handelsgeschäfts im ersten Halbjahr nun für 2021 mit einem besseren Ergebnis als bisher. Die RWE-Aktie notiert im frühen Handel als einzige im Plus.

Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn werde jetzt ein Wert zwischen 1,05 und 1,45 (2020: 1,2) Milliarden Euro erwartet, teilte das Unternehmen überraschend mit. Die neue Spanne liegt damit 300 Millionen Euro über der alten.

Die RWE-Aktie -0,45% profitiert von der Prognoseanhebung auf Xetra mit einem Kursanstieg um zeitweise 2,7 Prozent auf 30,63 Euro. Im ansonsten schwächeren DAX-Umfeld ist die RWE-Aktie damit Tagessieger. Die Aktie bleibt damit dennoch in ihrem mittelfristigen Abwärtstrend.

Sechs-Monats-Chart RWE (in Euro, Xetra)


In der vergangenen Woche war zudem bekannt geworden, dass mehrere europäische Energiekonzerne den Bau von Anlagen zur Produktion von grünem Wasserstoff in der Nordsee prüfen. Der Essener Energiekonzern ist dabei. Geplant sei eine Elektrolyseurleistung von rund 300 Megawatt, mit der ab 2028 bis zu 20 000 Tonnen grünen Wasserstoffs pro Jahr auf See erzeugt werden sollen, teilte RWE -0,45%-Konzern mit. Bis 2035 könnten dann 10 Gigawatt Elektrolysekapazität installiert und der Wasserstoff über eine erweiterte Leitung zum deutschen Festland transportiert werden.

Das Projekt 'AquaSector' solle zeigen, dass die Produktion von Wasserstoff auf See und der Transport über eine Leitung deutliche wirtschaftliche Vorteile habe. Die Pipeline könne fünf Gleichstromleitungen ersetzen, die gebaut werden müssten, wenn der Strom zu Wasserstofferzeugung an Land transportiert werde.

An dem Projekt sind neben RWE noch Shell -0,48%, das norwegische Energieunternehmen Equinor und der niederländische Gasnetzbetreiber Gasunie beteiligt. Als erster Schritt ist den Angaben zufolge eine detaillierte Machbarkeitsstudie geplant. (Mit Material von dpa-AFX)

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