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ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

OECD-Frühindikator weist auf nachlassende Wachstumsdynamik

Der Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) deutet auf eine nachlassende Wachstumsdynamik in den meisten großen Mitgliedstaaten. Insbesondere für die USA und für Deutschland hätten sich die Anzeichen für eine schwächere Dynamik bestätigt, erklärte die OECD, eine von 35 Industriestaaten betriebene Denkfabrik. Im November sank der Frühindikator für den gesamten OECD-Raum um 0,1 auf 99,3 Punkte.

Industrieproduktion im Euroraum fällt im November kräftig

Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im November spürbar gedrosselt. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat mitteilte, sank die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 1,7 Prozent. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 1,3 Prozent erwartet.

May warnt Abgeordnete eindringlich vor Ablehnung des Brexit-Abkommens

Kurz vor der entscheidenden Abstimmung im britischen Parlament hat Premierministerin Theresa May die Abgeordneten noch einmal eindringlich vor einer Ablehnung des Brexit-Abkommens gewarnt. "Wir alle haben die Pflicht, das Ergebnis des Referendums umzusetzen", heißt es in einer Rede, die May vor Fabrikarbeitern halten will und von der vorab Auszüge veröffentlicht wurden.

Tusk: Brexit-Zusicherungen der EU vom Dezember haben "rechtlichen Wert"

Kurz vor der Abstimmung im britischen Unterhaus über den Brexit-Vertrag haben Spitzenvertreter der EU versucht, Premierministerin Theresa May Rückendeckung zu geben. EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärte in einem gemeinsamen Brief mit Kommissionschef Jean-Claude Juncker, die im Dezember durch den EU-Gipfel erfolgten Zusicherungen zur Nordirland-Frage hätten "einen rechtlichen Wert".

Merkel telefonierte mit May wegen Brexit

Angesichts der am Dienstag anstehenden Entscheidung im britischen Unterhaus über den Brexit-Vertrag hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Wochenende mit Londons Premierministerin Theresa May telefoniert. "Das kann ich bestätigen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert bei einer Pressekonferenz in Berlin auf eine entsprechende Frage.

CDU-Europapolitiker Brok will Londoner Austrittsdatum verschieben

Der Brexit-Beauftragte der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament, Elmar Brok (CDU), hat dafür plädiert, Großbritannien notfalls einen Aufschub beim Austritt aus der Europäischen Union zu gewähren. Ansonsten befürchte er gerade für Nordirland dramatische Konsequenzen, sagte Brok im Deutschlandfunk nach Angaben des Senders. Auch die soziale Gleichheit stehe dann wieder in Gefahr.

EU-Defizitverfahren gegen Spanien könnte im März enden

Als letztes Land der Eurozone könnte Spanien im März aus dem EU-Defizitverfahren entlassen werden. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici kündigte in Paris an, das vor neun Jahren eröffnete Verfahren gegen Madrid werde "sehr wahrscheinlich" im März eingestellt.

Börse Athen von Regierungskrise belastet

In einem leichteren europäischen Aktienmarktumfeld zeigt sich die Börse in Athen schwach. Der FTSE/Athex Large Cap verliert 1,4 Prozent und hält damit die rote Laterne. Hintergrund ist die Regierungskrise über die Umbenennung des nördlichen Nachbarn Mazedonien. Verteidigungsminister Panos Kammenos von der rechtspopulistischen Partei Unabhängige Griechen (Anel) hat deswegen seinen Rücktritt eingereicht.

Merkel erwartet keinen Durchbruch bei Kohletreffen mit Ländern

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rechnet bei der am Dienstagabend angesetzten Runde mit den Ministerpräsidenten aus den Braunkohleländern mit keinen weitreichenden Beschlüssen. Es handele sich um "kein Treffen, bei dem Entscheidungen fallen", erklärte Merkels Sprecher Steffen Seibert. Es sei ein Austausch- und Informationstreffen, dem auch mehrere Minister des Kabinetts beiwohnen werden.

Kramp-Karrenbauer will Debatte um Kanzlerkandidatur von vorne lenken

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat einer Debatte um die Kanzlerkandidatur für die nächste Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt eine Absage erteilt und für 2019 Schwerpunkte ihrer Partei in der Wirtschaftspolitik, der Sicherheitsfrage und der Lage Ostdeutschlands angekündigt.

Nordrhein-Westfalen fordert neues Grundsteuer-Konzept

Im Streit um die Reform der Grundsteuer hat Nordrhein-Westfalens Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, einen neuen Reformvorschlag auf den Tisch zu legen. "Der Bundesminister der Finanzen muss am Montag einen neuen Vorschlag unterbreiten, der im Bundestag mehrheitsfähig ist", sagte Lienenkämper der Rheinischen Post.

Zahl der Deutschlandtouristen steigt auf neuen Rekord

Immer mehr Touristen verbringen ihren Urlaub in Deutschland. Im Jahr 2018 werde die Zahl der Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen voraussichtlich einen neuen Rekordwert von rund 477 Millionen erreichen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 4 Prozent.

+++ Konjunkturdaten +++

Schweden Dez Verbraucherpreise +0,4% gg Vormonat

Schweden Dez Verbraucherpreise PROGNOSE: +0,3% gg Vormonat

Schweden Dez Verbraucherpreise +2,0% gg Vorjahr

Schweden Dez Verbraucherpreise PROGNOSE: +2,0% gg Vorjahr

DJG/DJN/AFP/apo

END) Dow Jones Newswires

January 14, 2019 07:30 ET ( 12:30 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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Quelle: Dow Jones Newswire Web
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