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Wirtschaftsweisen-Chef warnt Regierung vor zu viel Aktionismus

| Quelle: dpa-AFX | Lesedauer etwa 1 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat Bund und Länder mit Blick auf ihre Beratungen am Dienstag vor einer Überreaktion bei den Corona-Auflagen gewarnt. "Eine Verlängerung des aktuellen Lockdowns ist wohl unvermeidlich. Aber die Politik muss aufpassen, dass sie nicht in Aktivismus abdriftet", sagte der Vorsitzende des Rats der Wirtschaftssachverständigen der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstag). "Eine Verschärfung des Lockdowns über seine Verlängerung hinaus darf nicht zu einem Problem für die Versorgungslage der Bevölkerung werden. Dies muss vor dem Hintergrund stark ausdifferenzierter Lieferketten gesehen werden." Feld ist auch Mitglied der Corona-Expertengruppe der Akademie Leopoldina, die das Kanzleramt berät.

Bereits an diesem Dienstag statt erst am 25. Januar sind die nächsten Corona-Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder geplant. Hintergrund ist eine Diskussion über mögliche weitere Verschärfungen von Corona-Beschränkungen. Der bisherige Lockdown ist vorerst bis zum 31. Januar vorgesehen./and/DP/mis


Quelle: dpa-AFX
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