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XETRA-SCHLUSS/12.000er-Marke hat DAX-Absturz aufgehalten

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Thomas Leppert

FRANKFURT (Dow Jones)Der deutsche Aktienmarkt hat einen schwachen Start in die Woche verzeichnet. Übergeordnet belastete der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Aktuell war es der von US-Präsident Donald Trump verhängte Bann gegenüber dem chinesischen Telekom-Ausrüster Huawei. In der Folge hat Google seine Geschäftsbeziehzungen mit Huawei gekappt. Damit könnte eine Spirale weiterer Eskalation losgetreten worden sein.

Fakt ist, dass Schranken den globalen Handel einschränken. Die Folgen sind kaum abzusehen, aber Deutschland wird als Exportnation davon belastet werden. Daher fiel die Reaktion am deutschen Aktienmarkt auch besonders heftig aus. Der DAX schloss 1,6 Prozent leichter bei 12.041 Punkten. Damit hat die Marke von 12.000 Punkten, die im Tagestief kurz unterschritten wurde, per Schlusskurs gehalten.



Infineon schränkt Belieferung von Huawei ein


Infineon beliefert den in Ungnade gefallenen Telekomausrüster Huawei bereits nicht mehr mit Waren, die aus den USA stammen. An der Börse wird nun gemutmaßt, dass China wiederum Vergeltungsmaßnahmen ergreifen und Apple sanktionieren könnte. Infineon stellte mit einem Minus von 4,8 Prozent den größten Verlierer im DAX.

Positiv wurde dagegen an der Börse aufgenommen, dass die Fusion von T-Mobile US mit Sprint eine wichtige Hürde genommen hat. So hat der Chairman der US-Wettbewerbsbehörde grünes Licht für den Zusammenschluss signalisiert. Dies ist einen gute Nachricht für die Deutsche Telekom, die Aktien schlossen gegen den Trend 0,5 Prozent im Plus.



Deutsche Bank auf Rekordtief


Die Aktie der Deutschen Bank fiel mit 6,61 Euro auf ein Rekordtief. Ein Grund für die Schwäche war die Empfehlung der Analysten der UBS an ihre Kunden, die Aktie zu verkaufen. Auch wenn der neue CEO auf der Kostenseite vorankomme, spreche die geringe Profitabilität gegen den Wettbewerber, hieß es. Die Deutsche Bank besitze eines der höchsten Cost-Income-Ratios in der Branche und zudem ein sehr kapitalintensives Geschäftsmodell.

Gegen den Trend schloss der Sektor der defensiven Immobilienwerte knapp im Plus. Grand City Properties (plus 0,9 Prozent) profitierte im ersten Quartal vom starken Immobilienmarkt. Das Unternehmen steigerte die Mieteinnahmen und den operativen Gewinn.

Umgesetzt wurden im Xetra-Handel bei den DAX-Werten rund 105,4 (Freitag: 104,5) Millionen Aktien im Wert von rund 3,95 (Freitag: 4,58) Milliarden Euro. Es gab 4 Kursgewinner und 26 -verlierer.



INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD
DAX 12.041,29 -1,61% +14,04%
DAX-Future 12.030,50 -1,77% +13,60%
XDAX 12.033,73 -1,43% +13,73%
MDAX 25.482,14 -1,20% +18,04%
TecDAX 2.838,95 -0,99% +15,87%
SDAX 11.081,03 -2,21% +16,53%
zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 166,82 -27


Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/ros

END) Dow Jones Newswires

May 20, 2019 11:51 ET ( 15:51 GMT)

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L/E-MDAX 27.213,96 -0,34%
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