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Anleihen - Basiswissen

Sind hohe Kupons/Renditen ein Anzeichen für ein unsicheres Investment?

Renditen die deutlich über den vergleichbarer Bundesanleihen liegen, sind mit einem höheren Risiko behaftet. Denn die Kreditwürdigkeit findet Niederschlag in der Höhe der Rendite. Eine Faustregel sagt: Je höher die Rendite, um so schlechter ist die Bonität. Möchte sich ein Emittent mit einer schlechten Kreditwürdigkeit Geld leihen, muss er den Anlegern (Gläubigern) als Gegenleistung höhere Zinsen für das erhöhte Risiko eines Zahlungsausfalls bieten. Anleihen mit einem sehr hohen Bonitätsrisiko werden auch als Junk Bonds (Schrott-Anleihen) bezeichnet. Die Emittenten können Länder wie Argentinien sein, aber auch Unternehmen wie Swissair. Sie bieten zwar sehr hohe Renditen, sie jedoch eine hochspekulative Anlage.
Umgekehrt sieht der Emittent mit einer sehr guten Bonität wie die USA oder auch Deutschland nicht die Notwendigkeit, den Anlegern hohe Zinsen anbieten zu müssen. Aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls, ist die Bonität sehr gut und der Zinskupon mager.

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