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Anleihen - Basiswissen

Warum notieren Anleihen in Prozent?

Anders als Aktien notieren in Deutschland die meisten Anleihen in Prozent des jeweiligen Nominalwerts. Ein Kurs von 102,25 bedeutet also, dass der Käufer ohne Berücksichtigung der Stückzinsen 102,25 Prozent des Nominalwerts der Anleihe beim Kauf zu bezahlen muss. Diese Form der Notierung entstand in einer Zeit, in der es keine Vereinheitlichung der Nominalwerte gab. Bereits vor mehr als 130 Jahren während der Gründerzeit 1870/73 wurde die Anleihen in Prozent vom Nennwert notiert. Aber nicht nur Anleihen. Da auch die Nennwerte der Aktien oder Anteilscheine der Bergwerke unterschiedlich waren, stellten die Börsenhändler die Kurse ebenfalls in Prozent vom Nennwert fest. Während in Deutschland die Aktien durch die Vereinheitlichung der Nennwerte heute bis auf wenige Ausnahmen in Euro notieren, ist die Prozentfeststellung bei den Anleihen geblieben. Es gibt nur wenige Ausnahmen, die in einer Nominalwährung notieren, so beispielweise die französischen Wandelanleihen. Tatsächlich führt dies schon einmal zu Problemen bei der Renditeberechnung. Eine dritte Variante ist der Handel nach Rendite. So werden Staatsanleihen Schwedens, Australiens und Japans in diesen Ländern nach Rendite gehandelt.

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