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Anleihen - Basiswissen

Was sind Staatsanleihen?

Auch Staaten wie Deutschland, Frankreich oder die USA benötigen Kapital, um ihre Haushalte oder andere Projekte zu finanzieren. Also bedienen sie sich ebenso wie Unternehmen des Kapitalmarkts und leihen sich im Prinzip Geld über die Ausgabe von Staatsanleihen. Der Käufer dieser Anleihen wird durch den Kauf ebenso Gläubiger wie bei Unternehmensanleihen, der Staat Schuldner, der die Verzinsung und die Rückzahlung gewährleistet. Die Forderung des Gläubigers gegenüber dem Schuldner ist in einer Urkunde, der Anleihe, verbrieft.

Es ist zwischen den Anleihen der Bundesrepublik Deutschland und den Anleihen ausländischer Staaten in Euro oder anderen Währungen zu unterscheiden.
Als öffentliche Hand in Deutschland gilt der Bund sowie seine Sondervermögen. Darunter gehören das Bundeseisenbahnvermögen und die Lastenausgleichfonds. Auch Länder und Gemeinden gelten als öffentliche Hand. Um die Kredite seines Haushalts zu finanzieren, bedient sich der Bund derzeit einer Palette von sechs Wertpapiergattungen: Bundesanleihen, Bundesobligationen, Bundesschatzanweisungen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze des Bundes und unverzinsliche Schatzanweisungen. Mit Ausnahme einer variabel verzinslichen Anleihe, der Fundierungsschuldverschreibung, der Bundesschatzbriefe Typ B und der Diskontpapiere (Finanzierungsschätze, unverzinsliche Schatzanweisungen) sind die Bundeswertpapiere mit einer festen Verzinsung und einer jährlichen Zinszahlung versehen.
Die Bundeswertpapiere, die Anleihen der Sondervermögen und die festverzinslichen Papiere von Ländern und Gemeinden sind in der Regel ohne Emissionsprospekt an jeder deutschen Börse zum amtlichen Handel zugelassen. Seit Beginn der 3. Stufe der Europäischen Währungsunion notieren die Bundesanleihen, Bundesobligationen, Bundesschatzanweisungen und die unverzinslichen Schatzanweisungen in Euro.
Wie die Bundesrepublik Deutschland nutzen auch ausländischen Staaten die Ausgabe von Anleihen, um ihren Haushalt zu finanzieren. Der Wert der Staatsanleihen wird durch die Bonität des Landes beeinflusst. Die Kreditwürdigkeit der Länder überwachen Rating-Agenturen wie Moody's oder Standard & Poor's.
Staaten emittieren ihre Anleihen nicht nur in heimischer Währung wie den Euro, sondern auch in Fremdwährungen wie den Dollar, den Schweitzer Franken oder das britische Pfund. Kauft der Anleger Staatsanleihen auch in fremder Währung muss er neben der Rendite und dem Ausfallrisiko auch noch die Währungsrisiken beachtet.

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