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Anleihen - Basiswissen

Wie werden Anleihen herausgegeben?

Es gibt verschiedene Formen, wie Anleihen auf den Markt kommen. In der Fachsprache wird dies als Emission (Latein: herausgeben, herausschleudern).

Selbstemission

Der Schuldner emittiert die Anleihe selbst und trägt als Emittent das Absatzrisiko selbst. Die Anleger müssen zur Zeichnung dieser Anleihen allerdings Banken und Sparkassen als Zeichnungsstellen nutzen. Die festverzinlichen Papiere bezeichnet man auch als direkte Anleihe.

Fremdemission

Sehr viel häufiger ist die Fremdemission durch Banken, einem so genanntes Platzierungskonsortium (eine Gruppe von mehreren Banken) oder auch Syndikat. Ein Mittler übernimmt das Risiko des Absatzes der Anleihe und erhält dafür eine Gebühr vom Emittenten. Diese Form wird indirekte Anleihe genannt.

Versteigerung

Anleihen können in einer Auktion versteigert werden.

Tenderverfahren

Bei einem so genannten Tenderverfahren, das einer ähnlich einer Versteigerung sehr ähnlich ist, gibt der Zeichner an, welchen Nominalwert er zu welchem Kurs bereit ist, zu erwerben. Der Emittent bedient dann alle Gebote, welche einen (vom Emittenten gewählten) Mindestkurs nicht unterschreiten. Dabei ist das Emissionsvolumen nicht von Anfang an festgelegt, sondern wird je nach Umfang der Gebote angepasst.

Anleihen können zum Nennwert von 100 Prozent herausgegeben werden. In der Expertensprache heißt dies zu pari. Unter pari bedeutet, dass der Anleihepreis bei der Ausgabe einen Abschlag, bei über pari einen Aufschlag zum Nennwert hat.

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