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Rohstoffe - Basiswissen

Welche Arten von Rohstoffen gibt es und welche kann man handeln?

Im Großen und Ganzen lassen sich Rohstoffe in drei Hauptgruppen unterteilen:

  • Energie-Rohstoffe (Erdöl, Erdgas, u.a.),
  • Metalle und die so genannten
  • Soft Commodities“ (Agrar-Rohstoffe).

Bei den Metallen kann zudem eine Differenzierung zwischen Industrie-Metallen (z.B. Kupfer, Aluminium, Nickel, Zink, Zinn usw.) und Edelmetallen (Gold, Silber, Platin, Palladium) vorgenommen werden.

Bei den „Soft Commodities“ unterscheidet man Getreide (Weizen. Sojabohnen, Mais, Hafer u.a.), die Fleischmärkte (Magerschwein, Lebendrind, Mastrind, Schweinbäuche) sowie die „Soft Commodities“ im „engeren Sinne“, zu denen unter anderem Orangensaft, Kaffee oder Kakao zählen.

Die aufgezählten Rohstoffe sind allesamt handelbar – entweder direkt als Terminkontrakte oder seit einiger Zeit auch verstärkt über den „Umweg“ über Optionsscheinen bzw. (Hebel)-Zertifikate. Auf einige Rohstoffe wie zum Beispiel Kohle oder vergleichsweise exotische Metalle (Molybdän, Kobalt) gibt es keine Terminkontrakte und demzufolge auch keine Derivate, weil hierfür die Existenz von Futures eine zwingende Voraussetzung ist. Nur dann können sich die Emittenten von Optionsscheinen oder Zertifikaten marktneutral „abhedgen“.

Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass heutzutage nicht zuletzt dank des anhaltenden Rohstoff-Booms eine Vielzahl von „Naturschätzen“ recht problemlos handelbar sind. Vor allem durch die Auflegung immer neuer Optionsscheine und Zertifikate können mittlerweile auch Privatanleger mit recht geringem Kapitaleinsatz und überschaubarem Risiko an den Rohstoffmärkten agieren.

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