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Rohstoffe - Basiswissen

Welche Tücken lauern bei Optionsscheinen?

Der „Boom“ der Hebelzertifikate hat in den letzten Jahren zu einem nachlassenden Anleger-Interesse an Optionsscheinen geführt. Dessen ungeachtet gibt es diese „klassischen“ Hebelpapiere zumindest auf gängige Rohstoffe wie Öl. Gold oder Silber immer noch. Zu Optionsscheinen sollten aber nur Investoren greifen, die sich mit der Materie auskennen. Ansonsten ist Ärger fast vorprogrammiert. Nicht selten kommt es vor, dass ein Basiswert steigt und ein Call-Optionsschein aber trotzdem an Wert verliert. Ausschlaggebend für dieses auf den ersten Blick nur schwerlich verständliche Phänomen ist meist die implizierte Volatilität. Um die Preisbildung bei Optionsscheinen zu verstehen, bedarf es fast schon eines Mathematik-Studiums. Fakt ist aber auf jeden Fall, dass eine hohe Volatilität (Schwankungsbreite) Optionsscheine verteuert. Beruhigt sich der Markt später wieder, wird diese eingepreiste Volatilität sukzessive abgebaut, was dazu führt, dass ein Optionsschein auch bei gleich bleibendem oder sogar positivem Basiswert Kursverluste verzeichnet. Die implizierte Volatilität ist als Kennzahl auf den meisten gängigen Internet-Börsenseiten angegeben. Nur wenn diesen im Vergleich zu ebenfalls angegebenen historischen Volatilität niedrig ist, sollte der Kauf von Optionsscheinen überhaupt in Betracht gezogen werden. Auch sollten Sie Optionsscheine meiden, die entweder zu weit aus dem Geld notieren oder nur noch eine sehr kurze Restlaufzeit haben. Diese Scheine vollziehen die Kurs-Entwicklung des Basiswertes im Regelfall kaum noch nach.

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