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DAX: Wahre Zahlenflut – 6 aus 30 – Siemens, Adidas & Co

| Quelle: DER AKTIONÄR

Allein 6 der 30 DAX-Unternehmen berichteten am Donnerstag über ihre Entwicklung im abgelaufenen Quartal. Die treibende Kraft, die dem DAX zum Handelsschluss einen Kursgewinn von 0,33 Prozent auf 15,745 Punkte bescherte, kam jedoch aus den USA. Denn erst die gute vorbörsliche Kursentwicklung bei Dow Jones, Nasdaq & Co zogen den DAX ab dem Nachmittag klar in die Gewinnzone.

Im DAX waren die Aktien von Merck mit einem Plus von 6,8 Prozent der klare Tagessieger. Der Darmstädter Spezialmaterialien- und Pharmakonzern hat erneut ein starkes Quartal hinter sich. Die Aktien von Siemens profitierten von starken Zahlen und einem erhöhten Jahresausblick des Technologiekonzerns. Ein Umsatzplus von 24 Prozent, 47 Prozent mehr Neuaufträge und ein Zuwachs von satten 177 Prozent beim Gewinn unter dem Strich – alleine der Blick auf diese Zahlen zeigt, wie gut es läuft. Die Papiere zogen um 2,6 Prozent an.

Continental blickt dank guter Geschäfte mit Reifen etwas optimistischer auf das Gesamtjahr, so dass die Anteilscheine des Automobilzulieferers rund ein Prozent im Plus schlossen.

Die Papiere der Deutschen Post hingegen legten nach der Vorlage endgültiger Zahlen nur leicht zu. Bereits Anfang Juli hatte der Konzern verkündet, dass sie nach guten Zahlen im zweiten Quartal noch optimistischer für 2021 werde.Analyst Samuel Bland von der US-Bank JPMorgan bezeichnete das Zahlenwerk des Logistikriesen als solide, aber unspektakulär.

Nach den Zahlen von Adidas ging die Rekordrally der Aktien mit einem Minus von rund 6 Prozent vorerst zu Ende. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach zuletzt drei starken Tagen. Die leichte Prognose-Anhebung reicht nicht aus, um die Rallye direkt fortzusetzen. Auch wenn der Umsatz im Vergleich zum pandemiebedingt schwachen Vorjahr um etwas mehr als 50 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Euro zunahm.

Hohe Kosten und negative Wechselkurseffekte machen derweil dem Argarchemie- und Pharmakonzern Bayer zu schaffen. Denn beim operativen Ergebnis sollen vom Umsatz rund 26 Prozent hängen bleiben und damit ein Prozentpunkt weniger als bislang kalkuliert. Die Bayer-Aktien sackten als DAX-Schlusslicht um 7,6 Prozent ab.

Benedikt Kaufmann



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