Das Papier des Onlinehändlers Zalando steht am Mittwoch abgeschlagen am DAX-Ende. Der französische Konkurrent Kering hat am Dienstag seine Zahlen veröffentlicht. Der Konzern enttäuschte bei der Umsatzentwicklung und wurde von mehreren Analysten abgestuft. Die Zalando-Aktie rutscht daraufhin mit ab.
Der Gucci-Eigner Kering hat am Dienstag die Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht. Der Konzern enttäuschte mit der Umsatzentwicklung und gerade die wichtigste Marke Gucci – das Segment macht rund die Hälfte des Umsatzes aus – brach ein.
Analysten stufen Kering-Aktie ab
Direkt mehrere Analysten melden sich zu Wort und stufen die Kursziele für die Aktie ab. Der Analyst James Grzinic vom Analystenhaus Jefferies stuft das Wachstum der Branche im Jahr 2023 auf rund sieben Prozent und im Jahr 2024 auf rund vier Prozent. Er rechne im zweiten Halbjahr 2023 und im gesamten folgenden Jahr mit größeren Margeneinbußen, schrieb er. Seine relative Präferenz gilt nach wie vor Richemont.
Das machen die Aktien von Zalando und Kering
Die Zalando-Aktie wird von Kerings schlechten Zahlen mit runtergezogen und liegt abgeschlagen am DAX-Ende mit einem Minus von 4,6 Prozent. Die Kering-Aktie verliert am Mittwoch rund vier Prozent (mit Material von dpa-AFX).