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BASF: Bernstein senkt den Daumen

BASF: Bernstein senkt den Daumen

9.1.2024 09:50:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Im heutigen Handel geht es in einem eher mauen Marktumfeld mit zahlreichen DAX-Titeln etwas bergab. Der größte Verlierer ist aktuell das Papier von BASF. Derzeit verbilligt sich die Dividendenperle um 2,5 Prozent. Denn der Chemieriese leidet unter einer Herabstufung und einer deutlichen Senkung des Kursziels durch das US-Analysehaus Bernstein Research. 

So hat Analyst Gunther Zechmann die BASF-Aktie von "Market-Perform" auf "Underperform" abgestuft und das Kursziel von 45 auf 39 Euro gesenkt. Auch wenn einige Investoren angesichts womöglich bald wieder sinkender Leitzinsen und einer möglichen sanften Landung der Wirtschaft schon wieder auf BASF schauten, sei es nicht der richtige Zeitpunkt dafür, erklärte Zechmann in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Es gebe reichlich andere Anlagemöglichkeiten mit Blick auf diese Themen, auch im Chemiesektor. Angesichts der Entwicklungen bei BASF erschienen die Aktien zu hoch bewertet. So komme das Unternehmen zwar voran im schwierigen Umfeld, die Markterwartungen für 2024 seien aber zu hoch. Und: Selbst im Szenario einer Branchenerholung könne BASF hinterherhinken.

In der Vorwoche hatte indes das Analysehaus Jefferies das Kursziel für die DAX-Titel von 39 auf 41 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Underperform" belassen. Der Chemiekonzern dürfte einen herausfordernden Jahresabschluss und einen ebensolchen Start ins neue Jahr verzeichnet haben, schrieb Analyst Chris Counihan. Das neue Kursziel begründete er mit höher als bislang erwarteten Erlösen der Öl- und Gas-Tochter Wintershall.

Mit Material von dpa-AFX

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