Die Aktie der Commerzbank hat nach der Bekanntgabe ihrer Geschäftszahlen für 2023 am Donnerstag einen Kurssprung hingelegt. Nun mussten die Papiere wieder Gewinne abgeben und reihen sich am DAX-Ende ein. Dazu gibt es zwei frische Analysteneinschätzungen.
Barclays-Analystin Krishnendra Dubey hat das Kursziel leicht von 10,50 Euro auf 10,70 Euro angehoben. Allerdings bestätigte sie weiterhin die Bewertung „Underweight“. Die Anpassung basiert vor allem auf dem aktualisierten Ausblick der Commerzbank sowie auf revidierten Zinserwartungen.
Parallel dazu hat Analyst Chris Hallam von Goldman Sachs sein Kursziel von 13,70 Euro auf 13,40 Euro gesenkt, behielt jedoch seine „Neutral“-Bewertung bei. Hallam begründete diese Anpassung mit den jüngsten Quartalszahlen und den vom Unternehmen gesetzten Zielen. Obwohl er eine höhere Prognose für den Zinsüberschuss im Jahr 2024 anführte, verringerte er gleichzeitig die Erwartung für den Zinsüberschuss im Jahr 2025.
Das macht die Commerzbank-Aktie:
Die Commerzbank-Aktie fällt am Montag um 2,1 Prozent auf 10,62 Euro. Am Freitag schloss sie bei 11,66 Euro unter der 50-Tage-Linie (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.