Nachrichten

Lockheed Martin: Eine Alternative zu Rheinmetall?

Lockheed Martin: Eine Alternative zu Rheinmetall?

16.4.2024 08:10:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Weltweite Ankündigungen seitens der Staaten mehr in die Rüstungsindustrie zu investieren, haben dazu geführt, dass eine Vielzahl von Aktien aus diesem Sektor teils massive Kursgewinne verzeichneten. Nicht so bei Lockheed Martin, die Aktie hat Nachholbedarf. 

Auf Sicht von drei Monaten haben Rüstungskonzerne wie Rheinmetall, Hensoldt und Renk atemberaubende Kursgewinne generiert. Die größten Zuwächse auf Sicht von drei Monaten erzielte Rheinmetall mit einem Kursplus von 71 Prozent, gefolgt von Hensoldt mit 52 Prozent Kursgewinn und Renk mit 40 Prozent seit dem Börsendebüt Anfang Februar.     

Beim amerikanischen Luft-, Raumfahrt- und Verteidigungskonzern Lockheed Martin verlief die Entwicklung wesentlich unspektakulärer, die Aktie legte im gleichen Betrachtungszeitraum gerade mal zwei Prozent zu. Dabei haben die Amerikaner zuletzt einige attraktive Aufträge bekommen, wie zum Beispiel einen Vertrag von maximal 4,1 Milliarden Dollar bis April 2029 seitens des Verteidigungsministeriums für das C2BMC System – einem Raketenabwehrsystem der Vereinigten Staaten.  Einen weiteren Auftrag gab es Anfang April, hier orderte die griechische Regierung 35 UH-60M Black Hawk Hubschrauber.   

Das Lockheed Martin im Vergleich zu Rheinmetall nicht so gut performt, dürfte unter anderem daran liegen, dass die Amerikaner nicht so stark im Bereich Panzerbau, Artillerie und Munition engagiert sind, sondern eher im Bereich der Luft- und Raumfahrtsysteme. Mit einem KGV von 17 ist Lockheed fair bewertet, Rheinmetall kommt derzeit auf ein KGV 25. Bei den Dividenden liegt Lockheed klar vorne, seit 38 Jahren gab es keinen Senkungen, Rheinmetall bringt es auf 3 Jahre. Die Lockheed-Aktie ist durchaus einen Blick wert, wenngleich DER AKTIONÄR Rheinmetall mit Stopp 375 Euro und Kursziel 600 Euro favorisiert. Anleger, die der Empfehlung im August 2022 gefolgt sind, liegen mehr als 200 Prozent vorn.        

Hier zum vollständigen Artikel