Nachrichten

Nvidia-Chef adelt TSMC: Jeder Käufer „ist sehr klug“

Nvidia-Chef adelt TSMC: Jeder Käufer „ist sehr klug“

26.8.2025 20:14:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Bevor am Mittwoch-Abend neue Nvidia-Zahlen die Gemüter und Aktienkurse bewegen, sorgte Nvidia-CEO Jensen Huang beim Partner für lachende Minen. Er lobte in großen Tönen den taiwanesischen Chip-Giganten TSMC, bei dem nun die nächste Generation von Nvidia-KI-Chips in Serie geht. Die TSMC-Aktie hat den GD50 zurückerobert. 

„Jeder, der Aktien von Taiwan Semiconductor kaufen möchte, ist eine sehr kluge Person“, sagte Huang nach einem Besuch beim Halbleiter-Foundry-Riesen Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Jensen Huang lobte TSMC als „eines der größten Unternehmen in der Geschichte der Menschheit“. 

Huang hob die Arbeit von Taiwan Semi am Rubin-Chip von Nvidia hervor. Die nächste Generation an KI-Chips werde gleich sechs neue Chips bringen, bestätigte Huang. Mit anderen Worten: Nvidia hat sechs Chip-Designs finalisiert und zur Fertigung an TSMC geschickt. Laut Huang gibt es neben einer neuen KI-Beschleuniger-GPU auf Basis von Rubin auch einen neuen Prozessor, einen Nvlink-Switch, einen Netzwerk-Chip, einen Netzwerk-Switch und einen weiteren Prozessor, der auf Basis von Silicon Photonics und damit mit Lichtübertragung arbeiten soll. 

Taiwan Semi zeigt weiterhin eine außergewöhnliche Performance in der Halbleiter-Industrie. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 44 Prozent auf 30 Milliarden US-Dollar, was vor allem auf die steigende Nachfrage nach KI-Chips zurückzuführen ist. Hochleistungsrechner machen mittlerweile 60 Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus, was die entscheidende Rolle von TSMC im Boom der KI-Infrastruktur unterstreicht. 

Das wurde in den vergangenen Tagen auch an der Börse sichtbar. Die jüngste Korrektur scheint vorbei, am Dienstag schloss die Aktie bei 238,72 Dollar um 1,3 Prozent verbessert und damit wieder deutlich oberhalb der zuvor unterschrittenen 50-Tage-Linie. 

Hier zum vollständigen Artikel