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Bristol Myers Squibb: Studienrückschlag – Erinnerungen an Bayer werden wach

Bristol Myers Squibb: Studienrückschlag – Erinnerungen an Bayer werden wach

14.11.2025 13:22:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 1 min.

Der US-amerikanische Pharma-Riese muss einen weiteren Forschungsrückschlag hinnehmen. Die sogenannte Librexia-ACS-Studie, die den Wirkstoff Milvexian als Ergänzung zur Standardtherapie (konventionelle Thrombozytenaggregationshemmung) bei Patienten nach einem kürzlich aufgetretenen akuten Koronarsyndrom (ACS) untersucht, wird eingestellt.

Bristol Myers Squibb und der Partner Johnson & Johnson haben die Entscheidung getroffen, nachdem eine unabhängige, planmäßige Überprüfung ergeben hat, dass die Studie den primären Wirksamkeitsendpunkt aller Voraussicht nach nicht erreichen wird. Indes wird die Studie "Librexia STROKE" weiter fortgesetzt. Die Daten erwartet Bristol Myers Squibb im kommenden Jahr.

Bei Milvexian handelt es sich um einen sogenannten Inhibitor des Faktors XIa, der zur Behandlung von Thrombose und zur Schlaganfallprävention entwickelt wurde. Bristol Myers Squibb hat Milvexian als möglichen Nachfolger seines Blockbuster-Gerinnungshemmers Eliquis gehandelt. Ein erheblicher Teil des potenziellen Umsatzpotenzials wird nun am Markt ausgepreist. Die Aktie von Bristol Myers Squibb verliert gut fünf Prozent an Wert.

Das Prüfpräparat Milvexian ist vergleichbar mit Asundexian von Bayer. Auch die Leverkusener hatten sich große Chancen von dem Mittel ausgerechnet und auf einen potenziellen Nachfolger des Blockbusters Xarelto gehofft. Vor zwei Jahren musste Bayer bereits einen erheblichen Studienrückschlag hinnehmen. Das Programm wurde damals aufgrund mangelnder Wirksamkeit eingestellt. Asundexian hat aber noch eine zweite Chance (DER AKTIONÄR berichtete).

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