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Gut für Kinross, Agnico, B2Gold & Co? Goldpreisprognose angehoben

Gut für Kinross, Agnico, B2Gold & Co? Goldpreisprognose angehoben

26.11.2025 13:43:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Geht es nach den Experten der Deutschen Bank, so sind die Perspektiven für Goldproduzenten wie etwa Kinross Gold oder Agnico Eagle Mines sehr gut. So hat das Geldhaus nun die Prognose für den Goldpreis von bisher 4.000 Dollar je Unze auf 4.450 Dollar im Jahresmittel 2026 angehoben. Der Preis dürfte sich 2026 zwischen 3.950 und 4.950 Dollar bewegen.

Das Umfeld für Gold ist nach Ansicht der Deutschen Bank derzeit "konstruktiv". Die Daten zu Angebot und Nachfrage für das dritte Quartal signalisierten eine anhaltende Nachfrage seitens der Zentralbanken.

Indes hat der Goldpreis am Mittwoch erneut zugelegt. Der Preis für eine Feinunze stieg am Vormittag bis auf gut 4.169 US-Dollar. Dies war der höchste Stand seit Mitte November. Im frühen Handel hatte Gold rund 4.130 Dollar gekostet. Schon an den Vortagen hatte der Goldpreis zugelegt. Dies sorgte auch für einen erneuten Anstieg des Precious Metals Index des AKTIONÄR. 

Mit dem erneuten Anstieg setzt der Goldpreis seine jüngste Erholung nach dem Zwischentief Ende Oktober fort. Auf dieses Niveau war er zurückgefallen, nachdem er am 20. Oktober das Rekordhoch von 4.381,52 Dollar erreicht hatte. Trotz des Rücksetzers nach dem Rekordhoch zählt Gold zu den beliebtesten Anlageklassen in diesem Jahr. Seit Ende 2024 verteuerte sich das Edelmetall um rund 60 Prozent.

Zuletzt etwas enttäuschend ausgefallene US-Konjunkturdaten sprachen eher für eine erneute Leitzinssenkung durch die US-Notenbank Fed. Das Verbrauchervertrauen hatte sich merklich eingetrübt. Zudem sprachen sich einige Vertreter der US-Notenbank für eine Leitzinssenkung aus.

Die Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs sollten sich weiter auf den Goldpreis auswirken, da Gold als sicherer Hafen gesehen wird. Die USA machen in den Gesprächen über ein Kriegsende weiter Druck und streben rasche Fortschritte an. Es gebe nur noch wenige strittige Punkte, schrieb US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social.





Enthält Material von dpa-AFX

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