Brennstoffzellen-Lösungen für Rechenzentren? Die schwedische PowerCell ist vorbereitet für einen potenziellen Boom. In dieser Woche haben die Skandinavier die Einführung der ersten Produkte seines neuen Stromerzeugungsportfolios bekanntgegeben. Nun muss PowerCell nur noch die PS auf die Straße bringen.
Das Portfolio hat der Brennstoffzellen-Spezialist auf den Weg gebracht, um den wachsenden Bedarf an zuverlässiger, emissionsfreier Energie in Rechenzentren, dezentraler Energieversorgung, Notstromversorgung und anderen unternehmenskritischen Anwendungen zu decken. Noch nie hat PowerCell auf einem Schlag ein neues Produktportfolio in dieser Größe auf den Markt gebracht.
„In den letzten Jahren haben wir uns durch sorgfältige Produktdisziplin und Systemdesign eine starke Position in der Schifffahrt und Luftfahrt aufgebaut. Mit diesem Portfolio wenden wir denselben Ansatz auf die Stromerzeugung an“, so PowerCell-Chef Richard Berkling. „Wir haben uns die Zeit genommen, die Kundenbedürfnisse zu verstehen, die Architektur zu validieren und sicherzustellen, dass wir Produkte auf den Markt bringen, die industrietauglich, kostengünstig und für den Einsatz in der Praxis bereit sind.“
DER AKTIONÄR hat die Möglichkeiten von PowerCell im wachstumsstarken Markt für Rechenzentren bereits in Ausgabe 44/25 ausgiebig thematisiert und auf eine bestehende Zusammenarbeit mit Hitachi Energy hingewiesen. Vor dem Oktober 2021 hieß der Partner noch Hitachi ABB Power Grids.