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4TEEN4: Extremsituation kardiogener Schock – diese Firma arbeitet an einem Gamechanger

4TEEN4: Extremsituation kardiogener Schock – diese Firma arbeitet an einem Gamechanger

29.11.2025 10:55:08 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Die deutsche Biotech-Szene befindet sich im Aufschwung. Und auch im Hinblick auf M&A ging es zur Sache: CureVac schließt sich mit BioNTech zusammen, Novo Nordisk riss sich im März 2024 Cardior aus Hannover unter den Nagel. Peter Ruile war bei der Transaktion als VP Business Development & Licensing involviert. Der Manager ist nun bei der Biotech-Firma 4TEEN4 tätig. DER AKTIONÄR hat Ruile und den Finanzvorstand der Gesellschaft, Dr. Kilian von Seldeneck, auf der BIO Europe in Wien interviewt und zu den Aussichten von 4TEEN4 befragt.

Kilian Jay von Seldeneck: Insgesamt haben bestehende und neue Gesellschafter 55 Millionen Euro in unserer Series C investiert. Diese sind vor allem Privatanleger und Family Offices, sowie Landesbanken – nicht die üblichen Biotech Venture Capital Fonds. Angesichts des aktuellen Marktumfelds war das ein großer Erfolg und reflektiert das Potenzial von Procizumab, die erste pharmazeutische Behandlung für Schockzustände zu werden.

In der Branche erleben viele Gründer das sogenannte Valley of Death – eine Phase, in der es schwierig ist, eine Anschlussfinanzierung zu bekommen. Wir sind besonders erfreut, dass wir die Series-C-Extension erfolgreich abschließen konnten. Wir sind überzeugt, dass sowohl der für Anfang 2026 erwartete erste Zwischenbericht unserer Phase-2a-Studie als auch das erhebliche Potenzial von Procizumab in einer Indikation mit hohem medizinischem Bedarf entscheidend dazu beigetragen haben, die Finanzierung zu erhalten. Mit dem eingeworbenen Kapital sind wir gut aufgestellt, um die klinischen Meilensteine unserer Phase-2a-Studie zu erreichen.

Wir nutzen es, um unsere Phase-2a-Daten zu erheben. Wenn diese nächstes Jahr vorliegen, streben wir an, die Zulassungsstudie zu beginnen, die 2028 abgeschlossen sein soll. Das dafür benötigte Kapital soll im Rahmen einer Serie D Runde im Sommer nächsten Jahres aufgestellt werden.

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