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Silber außer Rand und Band – kurzzeitig neuer Rekord bei 84 Dollar

Silber außer Rand und Band – kurzzeitig neuer Rekord bei 84 Dollar

29.12.2025 06:14:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Der Silberpreis bleibt absolut wild. So hat der Preis in den vergangenen Wochen eine außergewöhnlich starke Rally hingelegt und sogar kurzzeitig die Marke von 84 Dollar je Feinunze erreicht. Dies sorgt natürlich für steigende Kurse beim Best of Silver Miners Index, in dem führende Produzenten wie etwa Wheaton Precious Metals, Hecla Mining oder Pan American Silver vertreten sind. 

Ein zentraler Treiber bleibt in erster Linie die anhaltend hohe Investmentnachfrage. Silber wird zunehmend wieder als Wertaufbewahrungsmittel wahrgenommen – nicht nur als Industriemetall. Kapitalzuflüsse in physisch hinterlegte ETFs, Terminmarktspekulationen sowie verstärkte Käufe von Barren und Münzen sorgten zuletzt für zusätzlichen Preisdruck nach oben. Gleichzeitig wirkt der schwache US-Dollar unterstützend, da Silber für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger wird.

Auch die fundamentale Seite liefert Rückenwind. Silber spielt eine Schlüsselrolle bei der Energiewende und der Digitalisierung. Die Nachfrage aus der Solarindustrie, der Elektromobilität, der Ladeinfrastruktur sowie aus Rechenzentren und KI-Anwendungen wächst weiter. Zwar sinkt der Silberanteil pro Einheit, doch das starke Wachstum der installierten Kapazitäten überkompensiert diesen Effekt deutlich. Dem steht seit Jahren ein strukturelles Angebotsdefizit gegenüber.

Hinzu kommen geopolitische Spannungen und handelspolitische Risiken, die Edelmetalle generell als sicheren Hafen attraktiver machen. Die Einstufung von Silber als kritischer Rohstoff in den USA hat die strategische Bedeutung des Metalls zusätzlich unterstrichen und die globalen Warenströme verändert.

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