MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die "Münchner Merkur" zu Trump/Merz/Grönland:
"Auf Samtpfoten, schimpft die Opposition, schleiche Friedrich Merz um Trumps Völkerrechtsbruch in Venezuela herum. Das tut er tatsächlich. Doch muss der Kanzler vor allem deutsche Interessen wahren. Er braucht Trump für Europas Sicherheit und einen fairen Frieden in der Ukraine. Könnte Trumps skrupelloses Vorgehen China den Vorwand für einen Überfall auf Taiwan liefern? Möglich. Aber spätestens jetzt muss man in Peking damit rechnen, dass Trump auch dann hart reagieren würde. Bleibt das Problem Grönland. Auch wenn die Europäer jetzt die Backen aufblasen, werden sie in Verhandlungen einwilligen müssen. Denn Europa braucht die USA für die Ukraine und gegen Russland mindestens so sehr, wie Trump angeblich Grönland gegen China braucht."/yyzz/DP/men