Positive News in Sachen Full Self-Driving, Robotaxis und Humanoide Robos peitschten die Tesla-Aktie kurz vor dem Jahreswechsel auf ein neues Allzeithoch von fast 500 Dollar. Die Wall Street jedenfalls glaubt fest an Musks Erfolg. Bis auf einige Analysten, die hartnäckig an ihren Verkaufsempfehlungen festhalten. Darunter Gordon Johnson von GLJ-Research.
Analyst Gordon Johnson von GLJ-Research hat am Donnerstag seine negative Einschätzung zu Tesla bekräftigt. Trotz der Fortschritte im Bereich FSD, trotz der News in Sachen Robotaxis. Johnson argumentiert, dass Teslas Geschäftsentwicklung zunehmend von Rabatten, einem ungünstigen Absatzmix und nachlassender Nachfrage geprägt sei. Für 2026 erwartet er sogar einen beschleunigten Rückgang der Auslieferungen. Die letzten Auslieferungszahlen gaben Johnson dabei sicherlich Recht.
Denn Tesla patzte bei den Auslieferungszahlen für das vierte Quartal. Die Analysten erwarteten 445.000 Auslieferungen. Tesla „lieferte“ lediglich 418.227 Stromer. 2025 liegt damit deutlich „unter Wasser“. Analyst Johnson geht davon aus, dass sich der Rückgang der globalen Auslieferungen 2026 auf etwa minus 15 Prozent zum Vorjahr noch beschleunigen könnte. Die hohe Bewertung rechtfertigt sich aus seiner Sicht nicht durch KI-, Software- oder Robotaxis, sondern spiegele vielmehr Wunschdenken wider. Für Johnson bleibt Tesla vor allem ein zyklischer Autohersteller mit strukturellen Margen- und Wachstumsproblemen. Sein Kursziel für die Aktie lautet 25,28 Dollar.