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UN-Behörde verhandelt über Feuerpause am AKW Saporischschja

UN-Behörde verhandelt über Feuerpause am AKW Saporischschja

9.1.2026 17:01:05 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 1 min.

WIEN (dpa-AFX) - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA verhandelt mit Russland und der Ukraine über eine begrenzte Feuerpause am AKW Saporischschja zur Reparatur einer Stromleitung. Bei Kämpfen am 2. Januar sei die letzte 330-Kilovolt-Notfallleitung beschädigt worden, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in Wien mit.

Das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk im Süden der Ukraine werde derzeit nur über die 750-Kilovolt-Hauptleitung versorgt. Nötig sei eine Kampfpause etwa zehn Kilometer vom Werk entfernt, damit ukrainische Techniker die Leitung reparieren könnten, sagte Grossi. Die IAEA habe in den vergangenen Monaten schon drei Mal solche Feuerpausen ausgehandelt.

IAEA-Beobachter nehmen mehr Kämpfe wahr

Die sechs Reaktoren des größten Atomkraftwerks in Europa sind abgeschaltet, sie müssen aber weiter gekühlt werden. In der Nähe des Werks hätten IAEA-Beobachter in den vergangenen Wochen verstärkte Kämpfe wahrgenommen, teilte Grossi mit. Der langjährige Chef der UN-Behörde strebt die Nachfolge von António Guterres als Generalsekretär der Vereinten Nationen an./fko/DP/nas