IRW-PRESS: Miningscout: Bergbau-Hotspots starten durch: Die Lösung des US-Kupferproblems liegt in den Mountain States
In den Mountain States des US-Westens liegt der geologische Schlüssel für den drohenden Kupfermangel. Die absehbare Unterversorgung mit dem Industriemetall lässt Kupferexplorer und Bergbauriesen Projekte von Montana bis Arizona beschleunigen.
Der Metallexplorer Prismo Metals (ISIN: CA74275P1071, WKN: A2QEGD) hat seine Beteiligung am Kupferprojekt Hot Breccia im US-Bundesstaat Arizona von 75 % auf 95 % aufgestockt. Zusätzlich wurde eine Option zum Erwerb der ausstehenden 5 % gekauft.
Das Fehlen eines klaren Mechanismus zur Sicherung des vollständigen Eigentums an Hot Breccia hatte unsere Möglichkeiten zur Finanzierung von Bohrungen und zur Verfolgung potenzieller Partnerschaften mit Dritten bisher eingeschränkt, sagt Prismo CEO Alain Lambert. Diese Einschränkung scheint nun beseitigt, die strategische Flexibilität des Projekts wurde deutlich verbessert.
Kupferangebot 2040 um 10 Mio. Tonnen zu niedrig
Das aktuelle Marktumfeld dürfte Prismo Metals die Entscheidung für die Investition leicht gemacht haben, denn Kupfer ist das Industriemetall der Stunde. Die Tonne wird an der London Metal Exchange (LME) derzeit mit rund 13.000 USD gehandelt - ein Preisanstieg von 4.500 USD seit dem zollbedingten Tief im Frühjahr. Anders als bei der Rallye an den Edelmetallmärkten ist Kupfer nicht wegen Sorgen vor Inflation und geopolitischen Konflikten gefragt, sondern aufgrund fundamentaler Verhältnisse zwischen Angebot und Nachfrage, die deutlicher nicht sein könnten.
Prognosen und Studien kommen sehr einhellig zu dem Schluss: Es gibt zu wenig Kupfer. Zu wenig bedeutet in diesem Fall nicht, dass etwas höhere Preise das fehlende Angebot durch höheres Recycling ausgleichen oder dass physische Knappheit vor allem auf die massenhafte Einlagerung von Kupfer zu Investmentzwecken zurückzuführen wäre.
Laut einer am 8. Januar 2026 veröffentlichten Studie von S&P Global Energy und S&P Global Market Intelligence wird das Kupferangebot bis 2040 voraussichtlich um 10 Millionen Tonnen hinter der Nachfrage zurückbleiben. Demnach könnte der Bedarf bis 2040 um 23,8 % unter der prognostizierten Nachfrage von 42 Millionen Tonnen liegen, obwohl sich die Menge an recyceltem Kupferschrott auf 10 Millionen Tonnen im selben Zeitraum mehr als verdoppelt.
Wegbereiter und potenzieller Engpass für Energiewende
Die Studie skizziert eine regelrechte Kapitulation der Angebotsseite: Kommt es nicht zu wesentlichen Änderungen des Kupferangebots, wird die globale Kupferproduktion bereits im Jahr 2030 ihren Peak erreichen und danach sinken. Die Nachfrage legt dagegen um 50 % zu, weil Kupfer für alle wesentlichen Megatrends wie künstliche Intelligenz, Verteidigungsausgaben und Elektrifizierung benötigt wird. Diese wachsende Diskrepanz verdeutlicht die Doppelrolle von Kupfer als Wegbereiter und potenzieller Engpass für die Energiewende und die digitale Transformation, konstatiert S&P Global.
Das Hot Breccia Projekt von Prismo Metals liegt in einem geologischen Hotspot, in dem Bergbauunternehmen mit Hochdruck daran arbeiten, künftiges Angebot an den Markt zu bringen. Im Umkreis von gut 50 Kilometern befinden sich die Resolution Lagerstätte von Rio Tinto und BHP, die Lagerstätten Morenci, Christmas und Miami von Freeport McMoRan, Pinto Valley von Capstone Copper und San Manuel von BHP.
Die Mountain States im Westen der USA - und hier allen voran Arizona und Nevada - werden entscheidend für die Versorgung Nordamerikas mit Kupfer sein. Die bergbaufreundlichen US-Bundesstaaten verfügen über großes geologisches Potenzial, gelangen an ausreichend Kapital für Exploration, Entwicklung und Bau von Minen - und erfreuen sich handfester Rückendeckung aus dem Weißen Haus.
Kupferexplorer sammeln sich in den Mountain States
Von der Exploration eines Projekts bis zur Inbetriebnahme einer Kupfermine vergehen leicht 15 Jahre. Doch angesichts der absehbar dauerhaften Unterversorgung des Kupfermarktes wachsen die Explorationsaktivitäten, wie ein Blick auf jüngere Mitteilungen von Kupferexplorern in den Mountain States zeigt.
Intrepid Metals etwa präsentierte Ende Dezember Bohrergebnisse für das Corral Kupferprojekt im Cochise County in Arizona, darunter 55 Meter mit 1,13 % Kupferäquivalent.
Arizona Sonoran Copper legte im November eine Vormachbarkeitsstudie für das Cactus Projekt im Pinal County (Arizona) vor. Die Studie sieht nachgewiesene und wahrscheinliche Mineralreserven von 513 Millionen Tonnen Erz und 5.304 Millionen Pfund Kupfer vor.
Im Westen Idahos exploriert Hercules Metals das Projekt Hercules - und konnte im Dezember einen 285 Meter langen Bohrabschnitt mit 0,47 % Kupfer, darunter 56 Meter mit 0,89 %, präsentieren.
Unweit des Projekts arbeitet IDEX Metals am Freeze-Projekt. Hier wurde im Oktober ein 421 Meter langer Bohrabschnitt mit 0,37 % Kupfergehalt vorgelegt, darunter 101 Meter mit 1,02 % und 160 Meter mit 0,77 %.
In Montana legte Sandfire Resources America Mitte Dezember eine Vormachbarkeitsstudie für das Black Butte Kupferprojekt in White Sulphur Springs vor. Die aktualisierte gemessene und angezeigte Mineralressource umfasst 18,9 Millionen Tonnen mit einem Kupfergehalt von 2,4 % für 462.000 Tonnen enthaltenes Kupfer.
Prismo Metals ist vom Potenzial des Hot Breccia Projekts überzeugt und will in Kürze mit den Bohrungen an einer der aussichtsreichten Standorte für Kupferexploration in Arizona und den gesamten USA beginnen. Die jüngste Transaktion rückt dieses Ziel für 2026 in greifbare Nähe.
Weitere Informationen zu Prismo Metals finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
https://www.miningscout.de/minenaktien/prismo-metals-inc/
Unternehmen: Prismo Metals-
WKN: A2QEGD
ISIN: CA74275P1071
Webseite: www.prismometals.com
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