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Niederlage für Trump: Offshore-Wind vor Comeback – Ørsted mit Lebenszeichen

Niederlage für Trump: Offshore-Wind vor Comeback – Ørsted mit Lebenszeichen

16.1.2026 20:05:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Donald Trump gilt als erbitterter Gegner der Windkraft. Vor allem Offshore-Projekte auf hoher See will der US-Präsident um jeden Preis stoppen. Das hatte drastische Folgen für den Aktienkurs von Branchenvertretern wie Ørsted. Doch nun musste Trump eine herbe Niederlage vor Gericht einstecken, die Ørsted-Aktie profitiert.

Mit Coastal Virginia Offshore Wind darf das größte Offshore-Projekt, das sich in den USA derzeit im Bau befindet, wieder weitergebaut werden. Ein Bundesrichter hob am Freitag den Baustopp der Trump-Regierung auf. Eigentümer und Entwickler des Projekts ist der US-Konzern Dominion Energy. Doch im Sog profitiert auch Ørsted mit einem Kursplus von rund drei Prozent.

Bereits am Dienstag hatte Ørsted selbst einen wichtigen Erfolg errungen. Da hatte ein Gericht bereits den Baustopp des Projekts Revolution Wind für nichtig erklärt. Die Trump-Regierung hatte Bedenken wegen der nationalen Sicherheit angemeldet und deshalb mehrere Offshore-Projekte gestoppt. Diese etwas fadenscheinige Begründung wurde nun von den Gerichten nicht akzeptiert.

Für Ørsted ist die Entwicklung in dieser Woche ein wichtiger Schritt. Bereits vor Trumps Amtsantritt hatte der Konzern unter anderem wegen der Zinsentwicklung und wegfallender Steuerbegünstigungen Milliarden abschreiben müssen. Dieser Trend hatte sich zuletzt noch verschlimmert. Während rein auf Onshore-Wind (Turbinen an Land) spezialisierte Windkonzerne wie Nordex haussieren, hat Ørsted auf Sicht von fünf Jahren mehr als 80 Prozent an Wert verloren.

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