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Bayer: Trotz doppelter Kurszielerhöhung – Schlusslicht im DAX

Bayer: Trotz doppelter Kurszielerhöhung – Schlusslicht im DAX

20.1.2026 14:16:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Nach starken Handelswochen, getrieben durch gute Pharma-News und Fortschritte in der Causa Glyphosat, legt die Bayer-Aktie am Dienstag den Rückwärtsgang ein. Im schwachen Marktumfeld verliert das Papier gut vier Prozent an Wert und belegt damit den letzten Platz im DAX. Höhere Kursziele von Analystenseite verpuffen.

Die britische HSBC schraubte den Zielkurs von 40 Euro auf nun 55 Euro nach oben. Das Votum lautet weiterhin "Buy". Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA beschlossen hat, den Glyphosat-Fall "Durnell" zur Prüfung anzunehmen, sieht Analyst Rajesh Kumar weiteres Steigerungspotenzial für die Aktie nun von zwei Faktoren abhängig: Die Anhörung im Juni sowie die Präsentation des Blutgerinnungshemmers Asundexian zur Sekundärprävention von Schlaganfällen (Oceanic-Stroke) auf dem ISC-Kongress Anfang Februar. Dies schrieb er in einer am Dienstag vorliegenden Studie.

Auch Barclays hat reagiert und sieht nun Luft bis 50 Euro (zuvor: 45 Euro), die Einstufung lautet nach wie vor "Overweight". Analyst James Gordon gab seinen Ausblick auf die Berichtssaison der europäischen Pharmabranche und das Jahr 2026. Insgesamt erwartet er dadurch wenig Änderungsbedarf an den Markterwartungen. Bayer und Ipsen seien allerdings positive Ausnahmen. Er verwies auf einen besseren Produktmix, aber bei Bayer auch auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, den Glyphosat-Fall "Durnell" nun tatsächlich zur Prüfung anzunehmen.

Enthält Material von dpa-AFX

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