An den US-Börsen zeichnet sich am Freitag ein ruhiger Handelstag ab. Nach den geopolitischen Turbulenzen um Grönland im bisherigen Wochenverlauf ist dies jedoch eine willkommene Abwechslung zu den vergangenen Tagen.
Der Dow Jones startete mit einem Abschlag von 0,5 Prozent in den Handel. Für den S&P 500 ging es zum Auftakt um 0,1 Prozent abwärts und der Nasdaq 100 gab ebenfalls marginal nach. Am Donnerstag hatte der Leitindex noch 0,6 Prozent zugelegt. Damit zeichnet sich für die Woche ein leichter Verlust von rund 0,3 Prozent ab.Bei den US-Einzelwerten steht Intel im Fokus. Der Chipkonzern kämpft mit Lieferengpässen. Das Umsatzziel von 11,7 bis 12,7 Milliarden Dollar enttäuschte die Wall Street. Die Aktie sackte vorbörslich um 12,7 Prozent auf 47,44 Dollar ab. Seit Jahresbeginn hatte das Papier jedoch fast 50 Prozent gewonnen.
JPMorgan-Analyst Harlan Sur hält den Anstieg für überzogen. Er hob das Kursziel nur leicht von 30 auf 35 Dollar an. Die Einstufung hat der Analyst derweil auf „Underweight“ belassen. Die Zahlen seien solide, der Ausblick aber enttäuschend.
Nvidia profitierte vorbörslich indes von guten Nachrichten aus China. Dort dürfen große Technologiekonzerne die H200-KI-Chips des US-Konzerns kaufen. Die Aktie stieg zuletzt um 0,9 Prozent. Auch CSX legte zu. Der Logistikkonzern hob den Umsatzausblick für 2026 an. Vorbörslich kletterten die Papiere um 2,2 Prozent.Für den Softwarekonzern AppLovin ging es hingegen erneut abwärts. Grund für das Minus von rund vier Prozent sind erneute Vorwürfe eines Shortsellers. Oracle profitierte zunächst nicht von der Nachricht, dass der US-Konzern zukünftig 15 Prozent an den US-Aktivitäten von Tiktok halten wird.
DER AKTIONÄR bleibt am Ball und wird fortlaufend über die wichtigsten Ereignisse des Handelstags an der Wall Street berichten.