MINNEAPOLIS (dpa-AFX) - Der bei einem Einsatz von Bundesbeamten in Minneapolis erschossene Mann war nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums bewaffnet. Die Beamten hätten eine Operation gegen einen wegen Körperverletzung gesuchten Ausländer durchgeführt, der sich illegal in den USA aufgehalten haben soll, als eine Person sich mit einer Halbautomatikpistole genähert habe, teilte das Ministerium auf X mit. Dazu teilte es ein Foto der mutmaßlichen Waffe.
Die Beamten hätten versucht, den Mann zu entwaffnen, doch dieser habe Widerstand geleistet. Dann habe ein Beamter die tödlichen Schüsse abgegeben.
Bei dem Vorfall im US-Bundesstaat Minnesota war am Samstagmorgen (Ortszeit) ein Mensch von Bundesbeamten erschossen worden. Es handele sich um einen 37-jährigen weißen Bürger von Minneapolis, der vermutlich US-Bürger sei, sagte der Polizeichef von Minneapolis bei einer Pressekonferenz. Der Mann sei berechtigt gewesen, eine Waffe zu tragen./jcf/DP/zb