Erfolg an der Börse ist kein Zufall, sondern vor allem Strategie. Martin Päutz ist Vollzeit-Trader und geht im neuen Börsendienst MASTERMIND TRADING mit seinen Teilnehmern auf die Suche nach stattlicher Rendite.
Gerade in volatilen Märkten entscheidet Timing über Erfolg oder Frust. Martin Päutz ist seit 35 Jahren Börsianer aus Leidenschaft und weiß, auf welche Signale geachtet werden muss. Dieses Wissen möchte er nun in seinem Börsendienst MASTERMIND TRADING teilen, der am Freitag, den 23. Januar 2026, an den Start geht. der aktionär hat beim Profi-Trader nachgefragt, was die Teilnehmer erwartet.
Martin Päutz: Mich fasziniert zum einen an der Börse, dass es nie langweilig wird – und ich mein Mathe-Faible ausleben kann. Hinzu kommen dann noch Psychologie, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Mustererkennung, was alles total spannend ist.
Ich beginne mehr oder weniger schon nach dem Aufstehen damit, die Nachrichtenlage zu checken. Dann filtere ich nach ersten möglichen Trades. Später, wenn die ersten Taxen kommen, lösen sich manche Trading-Ideen direkt wieder in Luft auf, andere bleiben noch warm und mit den ersten Eröffnungskursen kommen so die ersten Orders in den Markt.
Im Tagesverlauf konzentriere ich mich vor allem auf den deutschen Markt und werfe am Nachmittag eher einen Blick über den Teich auf den US-Handel.
Ich bin täglich um die 16 Stunden mit Börse beschäftigt – über diesen Zeitraum kommen dann schnell mal ein paar Dutzend Trades zusammen. Unter Trump kann man sich über fehlende Volatilität nicht beklagen – und was sich bewegt, kann gehandelt werden.
Mit dem Telegram-Kanal kann ich meine Teilnehmer vor allem schnell informieren. Ich möchte sie dabei unterstützen, etwas mehr und vor allem auch besser zu handeln, da die Börse wirklich täglich Chancen für jeden bietet.
Geplant ist aktuell, drei bis fünf spannende Trading-Ideen pro Woche vorzustellen und diese auch aktiv zu begleiten. Hier benenne ich entsprechende Stopp- und Zielkurse, um die Teilnehmer anzuleiten, und packe alle Werte in ein Musterdepot. Sobald unsere gesetzten Ziele erreicht sind, erhalten die Teilnehmer eine entsprechende Info, wie sie nun agieren können.
Bei der Auswahl der Titel nutze ich verschiedene Strategien, die sich bereits seit Jahrzehnten in meinem Tagesgeschäft bewährt haben – und das, wenn ich ganz unbescheiden sagen darf, ziemlich erfolgreich.
Die Gewinne der einzelnen Trades haben sich natürlich über das Jahr summiert. Zu meinen Top-Werten gehörten beispielsweise Steyr Motors, European Lithium, Rheinmetall, TKMS und Eutelsat. Steyr zum Beispiel ging über Wochen steil nach oben und auch nach unten. Hier habe ich immer wieder die Dips gekauft. Rheinmetall waren nicht so viele Trades, aber dafür kräftige Rebounds.
Um eines vorab zu sagen: In MASTERMIND TRADING wird nicht so oft gehandelt, da ich allen Teilnehmern die Möglichkeit geben möchte, an den Bewegungen der Aktien zu verdienen. Aus diesem Grund halten wir auch einige Positionen etwas länger. Wenn der Markt mitspielt, können wir hier nach einem Jahr sicherlich auf eine zweistellige Performance blicken – knapp 900 Prozent zu versprechen, wäre zum einen unseriös und tatsächlich auch schwer erreichbar, wenn man sich den Märkten nicht Vollzeit widmet.
Es wird eine Mischung aus verschiedenen Handelstechniken werden: Wir werden Rebounds handeln, auf Nachrichten reagieren, aber auch schon einmal die Füße stillhalten und warten, bis sich der Kurs nach einer Meldung wieder stabilisiert hat. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein und am Ende werden wir hoffentlich eine gute Performance erzielen und allen einen entsprechenden Mehrwert liefern.
Am liebsten sind mir Aktien und Produkte, die den meisten Gewinn bringen. Ich handle unter anderem gern aus einer Korrektur entstehende Rebounds. Wenn eine Aktie tagelang nur fällt, kommt irgendwann der Punkt, an dem Angebot und Nachfrage wieder ein Gleichgewicht finden und diese Korrektur über einige Tage für einen netten Swingtrade genutzt werden kann. Außerdem kaufe ich, wenn am Markt Panik herrscht und die Kurse fallen; ich verkaufe, sobald sich die Märkte beruhigt haben und die Kurse wieder gestiegen sind. Je volatiler, desto besser.
Relativ wenig eigentlich. Die Teilnehmer sollten zumindest etwas Erfahrung haben. Ich werde alles sehr einfach und verständlich erklären, dennoch ist es wichtig, dass der Umgang mit dem Depot sitzt. Die Platzierung einer (Limit-)Order oder das Setzen von Stoppkursen sollten kein absolutes Neuland sein. Als Startkapital empfehle ich 10.000 Euro, aber auch 5.000 Euro wären in Ordnung. Bei einer kleineren Summe können Steuern und Gebühren prozentual etwas höher ausfallen.
Börse soll Spaß machen, auch wenn ein Trade nicht immer im Plus aufgeht. Daher sind ein kühler Kopf und ein stärkeres Nervenkostüm auch durchaus von Vorteil. Ich bin aber optimistisch, dass das nicht so oft notwendig sein wird.
Dieser Artikel ist in DER AKTIONÄR Nr. 05/2026 erschienen, welches Sie hier als PDF gesamt herunterladen können.
Weitere Informationen zu MASTERMIND TRADING finden Sie hier.