Besonders gefragt waren zudem Hybridmodelle, die Verbrennungs- und Elektrotechnik kombinieren. Klassische Benziner und Diesel verloren hingegen weiter an Boden und stellten nur noch gut ein Drittel der Neuzulassungen – ein kräftiger Rückgang binnen eines Jahres.
In Deutschland legten reine E-Autos besonders stark zu, mit einem Absatzplus von mehr als 40 Prozent. Dennoch verlief die Entwicklung einzelner Hersteller sehr unterschiedlich. Branchenprimus Tesla musste in der EU einen massiven Rückgang verkraften: Die Zulassungen brachen um fast 38 Prozent ein. Ganz anders der chinesische Konkurrent BYD, der seine Verkäufe mehr als verdreifachte und sich rasant Marktanteile sicherte.Die deutschen Autobauer konnten insgesamt zulegen. Volkswagen steigerte den Absatz spürbar, wobei Cupra stark wuchs, während Porsche deutlich nachgab. BMW erzielte ein solides Plus, Mercedes-Benz kam nur leicht voran. Unter Druck stand dagegen Stellantis mit seinen Volumenmarken. Renault hingegen konnte seine Verkäufe spürbar ausbauen und zeigte sich robuster als viele Wettbewerber.