Seit Monaten klettert die Aktie von Nordex peu à peu nach oben. Und die Nachrichtenlage beim Turbinenbauer bleibt gut. Am Dienstag hat der Konzern wieder einmal einen Großauftrag vermeldet, der diesmal aus Schweden kommt. Die Aktie erreicht im frühen Handel ein weiteres Mehrjahreshoch.
Der schwedische Green-Tech-Entwickler OX2 hat bei Nordex 27 Turbinen des Typs N163/6.X mit einem Gesamtvolumen von 189 Megawatt in Auftrag gegeben. Diese sind für den Windpark Fageråsen in Schweden vorgesehen, der 2028 in Betrieb genommen werden soll. Die Installation der Anlagen soll 2027 beginnen. Hinzu kommt für Nordex ein Premium Service über 25 Jahre.
„Dieser neue Auftrag bietet eine hervorragende Gelegenheit, die gute Beziehung und enge Zusammenarbeit zwischen Nordex und OX2 in der nordischen Region weiter auszubauen“, sagte Till Junge, Vice President Region Nordic der Nordex Group. „Mit der N163/6.X und ihrem Kaltklima-Paket inklusive des Advanced Anti-Icing-Systems liefern wir erneut unsere bewährten und hoch effizienten Turbinen, die speziell auf die anspruchsvollen Bedingungen in Schweden zugeschnitten sind.“
An der Börse kommt der Auftrag aus Schweden im frühen Handel gut an. Die Aktie hat den jüngsten Rücksetzer, als eine Platzierung von Großaktionär SKion belastet hatte, schnell wettgemacht. Mittlerweile wurde bereits ein neues Rekordhoch erreicht. Es hat sich somit die Erkenntnis durchgesetzt, dass es eher positiv ist, dass der Aktienüberhang nun weggefallen ist.