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Novo Nordisk nach dem Crash – war's das?

Novo Nordisk nach dem Crash – war's das?

6.2.2026 11:25:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 1 min.

Das war heftig: Gerade hatte sich die Aktie von Novo Nordisk von ihren Tiefs im November erholt und erste positive Signale gesendet, waren alles Kursgewinne wieder dahin. Novo Nordisk verdarb den Anlegern am Dienstagabend mit der Prognose für das laufende Jahr die Laune. Am Donnerstag sorgte zudem das US-Telemedizinunternehmen Hims und Hers für lange Gesichter (DER AKTIONÄR berichtete: „Hims & Hers verschärft Preisdruck bei Novo Nordisk – Aktie beschleunigt Talfahrt“). Am heutigen Freitag kann sich das Papier nun stabilisieren. Was Analysten jetzt sagen und wie die charttechnische Lage ist, verrät DER AKTIONÄR im Folgenden.

Die US-Investmentbank JPMorgan bestätigt ihr „Overweight“-Votum mit einem Kursziel von 350 Dänische Kronen. In einer Studie setzte sich Analyst Richard Vosser mit der Ankündigung von Hims & Hers auseinander, eine Nachahmer-Version der Wegovy-Pille anzubieten. Novo Nordisk habe gute rechtliche Chancen, das Produkt vom Markt nehmen zu lassen. Zudem dürfte die US-Arzneimittelbehörde FDA wegen klarer Verstöße gegen die Arzneimittelvorschriften einschreiten, so Vosser.

Die Schweizer Großbank UBS belässt Novo Nordisk auf „Neutral“ mit einem Kursziel von 332 Dänische Kronen. Analyst Matthew Weston verweist auf Aussagen eines hochrangigen FDA-Vertreters, wonach gegen illegale Kopien von Wegovy vorgegangen werden soll.

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