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EQS-News: Wachstumsziel für 2025 übertroffen: Commerzbank mit operativem Rekordergebnis (deutsch)

EQS-News: Wachstumsziel für 2025 übertroffen: Commerzbank mit operativem Rekordergebnis (deutsch)

11.2.2026 06:00:31 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 16 min.

Wachstumsziel für 2025 übertroffen: Commerzbank mit operativem Rekordergebnis

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EQS-News: Commerzbank Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Jahresergebnis
Wachstumsziel für 2025 übertroffen: Commerzbank mit operativem
Rekordergebnis

11.02.2026 / 07:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2025 um 18 % auf 4,5 Mrd. Euro
gesteigert

* Nettoergebnis bei 2,6 Mrd. Euro - trotz Restrukturierungsaufwendungen
von 562 Mio. Euro

* Erträge um 10 % auf 12,2 Mrd. Euro erhöht - Firmenkunden-Kreditvolumen
um 10 % gesteigert

* Provisionsüberschuss wie angestrebt deutlich um 7 % auf 4 Mrd. Euro
gewachsen

* Zinsüberschuss trotz gesunkener Leitzinsen mit 8,2 Mrd. Euro nahezu auf
hohem Niveau des Vorjahres

* Cost-Income-Ratio um 2 Prozentpunkte auf Jahresziel von 57 % verbessert

* Stabiles Risikoergebnis von minus 722 Mio. Euro - NPE-Ratio unverändert
bei 1,1 %

* Nettoeigenkapitalrendite mit 8,7 % deutlich über Ziel - vor
Restrukturierungsaufwendungen bei 10,0 %

* Kapitalrückgabe für 2025 um knapp 1 Mrd. Euro auf 2,7 Mrd. Euro erhöht -
deutlich erhöhte Dividende von 1,10 Euro je Aktie (2024: 0,65 Euro)
geplant

* Ausblick 2026: Nettoergebnis über ursprünglichem Ziel von 3,2 Mrd. Euro
erwartet

Die Commerzbank hat im Geschäftsjahr 2025 das beste Operative Ergebnis in
ihrer Geschichte erzielt: Im Vergleich zum Vorjahr stieg es um 18 % auf 4,5
Mrd. Euro. Das Nettoergebnis belief sich auf 2,6 Mrd. Euro und liegt damit
über dem angestrebten Ziel von 2,5 Mrd. Euro - trotz
Restrukturierungsaufwendungen für die Transformation der Bank in Höhe von
insgesamt 562 Mio. Euro. Bereinigt um diese Restrukturierungsaufwendungen
erhöhte sich das Nettoergebnis um rund 13 % auf einen Rekordwert von 3 Mrd.
Euro. Grundlage für diese starke Performance waren vor allem die um 10 %
höheren Erträge. Dazu trugen maßgeblich die starke Entwicklung des
Provisionsüberschusses und das sehr gute Abschneiden der polnischen
Tochtergesellschaft mBank bei. Ebenso lag der Zinsüberschuss trotz deutlich
gesunkener Leitzinsen nahezu stabil auf Vorjahresniveau. Das Geschäft mit
Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland profitierte vor allem von einem
Anstieg des Wertpapiergeschäfts um rund 11 %. Im Segment Firmenkunden
erhöhte sich das Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr um 10 %. Das
Risikoergebnis lag in einem wirtschaftlich weiterhin herausfordernden Umfeld
mit minus 722 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Ihre Cost-Income-Ratio
hat die Bank um weitere 2 Prozentpunkte auf 57 % verbessert.

"Wir haben unsere ehrgeizigen Wachstumsziele für 2025 nicht nur erreicht,
sondern an vielen Stellen sogar übertroffen. Und unser Aktienkurs hat sich
mehr als verdoppelt. Das zeigt: Die Commerzbank spielt heute in einer
anderen Liga", sagte Bettina Orlopp, Vorstandsvorsitzende der Commerzbank.
"Wir sind überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren noch viel Potenzial
heben können."

Im ersten Jahr der Umsetzung der Strategie "Momentum" wurden wichtige
Weichen für die Transformation der Bank gestellt. Ihr Geschäftsmodell
richtet die Bank noch stärker an ihren Kundinnen und Kunden aus, um noch
mehr Wert für sie zu schaffen. Das Segment Privat- und Unternehmerkunden in
Deutschland legte mit seinem weiterentwickelten Betreuungsmodell im Oktober
2025 die Grundlage für weiteres Wachstum. Durch die Neuausrichtung schafft
die Bank mehr Zeit für die qualifizierte Beratung ihrer Kundinnen und Kunden
und stärkt zudem die Filialen.

Den Einsatz von Anwendungen, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren,
hat die Bank deutlich ausgeweitet. Damit werden nicht nur erste
Produktivitätssteigerungen realisiert, sondern auch das Kundenerlebnis und
die Unterstützung der Mitarbeitenden verbessert. Im Kunden- und
Beratungscenter führt die Commerzbank derzeit einen neuen digitalen und
KI-basierten Assistenten ein, der die Effizienz und Qualität der
Beratungsleistung erhöht. Dieser "Agent Assist" entlastet Beraterinnen und
Berater von administrativen Tätigkeiten. Kundengespräche werden in Echtzeit
zusammengefasst, und basierend auf Wissensdatenbanken werden rasch passende
Lösungen vorgeschlagen. Zudem steht mehr als 30.000 Mitarbeitenden der
Commerzbank im In- und Ausland der Chatbot "cobaGPT" zur Verfügung. Er macht
den Arbeitsalltag leichter und steigert die Produktivität.

Das selbst entwickelte Tool "Fraud AI" hilft, betrügerische Aktivitäten
automatisiert zu erkennen und schneller darauf zu reagieren, wodurch
Verluste für die Bank effektiv reduziert werden. Gleichzeitig trägt das Tool
zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen bei. Auch im Bereich der
Kundenüberprüfung zur Geldwäscheprävention ("Know Your Customer", KYC)
optimiert und automatisiert die Commerzbank ihre Prozesse. Dies
gewährleistet eine effiziente Anwendung neuer Vorschriften und minimiert
Kosten.

Nutzerinnen und Nutzer der Commerzbank-Banking-App können seit April
vergangenen Jahres ebenfalls KI-Funktionen für ihre Bankgeschäfte nutzen.
Mit der virtuellen Assistentin "Ava" hat die Commerzbank als eine der ersten
Banken eine Kundenanwendung eingeführt, die generative KI und
Avatar-Technologie miteinander verbindet. Ava hilft bei Serviceanliegen und
Kontoverwaltung und beantwortet Fragen zu Commerzbank-Produkten.

Diese KI-Anwendungen plant die Bank im laufenden Geschäftsjahr weiter
auszubauen. Zusätzlich sollen neue generative KI-Anwendungsfälle wie etwa
die Erstellung von Verträgen eingeführt werden. Dabei wird auch die
Pilotierung agentischer KI gemeinsam mit strategischen Partnern
vorangetrieben.

Personal: Hohe Teilnahmequote bei Mitarbeiteraktienprogramm

Die Bank hat ihr Mitarbeiteraktienprogramm in der AG Deutschland und an den
internationalen Standorten im vierten Quartal 2025 erfolgreich eingeführt.
Rund 90 % der berechtigten Mitarbeitenden nahmen an dem Programm teil. Die
Bank plant, das Programm im zweiten Quartal 2026 fortzusetzen. Ziel ist es,
die Belegschaft noch stärker am Erfolg der Bank zu beteiligen.

Bei der Umsetzung ihrer personalwirtschaftlichen Ziele kommt die Commerzbank
weiterhin sehr gut voran. Für den Stellenabbau setzt die Bank auf bewährte
Sozialplaninstrumente, insbesondere Altersteilzeit und Vorruhestand. Ein
vorgezogenes freiwilliges Altersteilzeit-Programm mit einer Zusatzprämie
stieß bereits auf positive Resonanz. Auch die anderen Sozialplaninstrumente
werden rege nachgefragt.

Geschäftsentwicklung: Provisionsüberschuss erreicht Wachstumsziel von 7 %

Die Commerzbank steigerte ihre Erträge im Geschäftsjahr 2025 um rund 10 %
auf 12.171 Mio. Euro (2024: 11.106 Mio. Euro). Mit einem Wachstum von 7 %
auf 4.029 Mio. Euro trug dazu maßgeblich der Provisionsüberschuss bei (2024:
3.762 Mio. Euro). Den Zinsüberschuss hielt die Bank trotz gesunkener
Leitzinsen mit 8.226 Mio. Euro nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres
(2024: 8.331 Mio. Euro). Auch die deutlich gesunkene Vorsorge für
Rechtsrisiken bei Fremdwährungskrediten in Polen wirkte sich sehr positiv
auf die Ertragsentwicklung aus.

Die Gesamtkosten der Bank lagen im Geschäftsjahr 2025 bei 6.940 Mio. Euro
(2024: 6.526 Mio. Euro). Dahinter steht ein Anstieg des Verwaltungsaufwands
um rund 7 % auf 6.666 Mio. Euro (2024: 6.244 Mio. Euro). Dabei wirkten sich
maßgeblich zwei Sondereffekte aus: Zum einen führte der Anstieg des
Aktienkurses zu einer im Vergleich zum Vorjahr rund 90 Mio. Euro höheren
Bewertung der aktienbasierten variablen Vergütung. Zum anderen trug eine
vorgezogene Abschreibung auf den erworbenen Kundenstamm der Aquila Capital
Investmentgesellschaft (ACI) in Höhe von 117 Mio. Euro zu den erhöhten
Kosten bei. Die ACI sieht sich aktuell in einzelnen Märkten schwierigen
Rahmenbedingungen gegenüber. Insbesondere Vorhaben im Bereich der
erneuerbaren Energien, die noch in einer frühen Realisierungsphase sind,
stehen vor makroökonomischen Herausforderungen. Ohne diese Einmalaufwände
belief sich der Kostenanstieg auf rund 3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser
resultierte vor allem aus allgemeinen Gehaltserhöhungen, Investitionen und
dem Personalaufbau im Zusammenhang mit Shoring- und Sourcing-Aktivitäten der
Bank. Bei der polnischen Tochter mBank führten die anhaltenden
Wachstumsinvestitionen zu einem Kostenanstieg. Aktives Kostenmanagement
sowie der leichte Rückgang der Pflichtbeiträge auf 274 Mio. Euro (2024: 283
Mio. Euro) konnten den Kostenanstieg im Konzern jedoch teilweise
ausgleichen. Ihre Cost-Income-Ratio verbesserte die Commerzbank wie
angestrebt um 2 Prozentpunkte auf 57 % im Gesamtjahr (2024: 59 %).

Das Risikoergebnis lag trotz des weiterhin herausfordernden Marktumfeldes
mit minus 722 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (2024: minus 743 Mio.
Euro). Enthalten sind Anpassungen von Methoden und Modellen aufgrund
makroökonomischer Risiken sowie eine turnusgemäße Neukalibrierung
ausgewählter Risikoparameter. Nach Auflösung des
Sekundäreffekte-Top-Level-Adjustments (TLA) im zweiten Quartal 2025 umfasst
die Risikovorsorge zur Abdeckung von Unsicherheiten durch makroökonomische
Entwicklungen und Novel Risks wie Klima- und Umweltrisiken weiterhin
Overlays von 147 Mio. Euro. Die Non-Performing-Exposure-Quote (NPE-Quote)
betrug zum Jahresende 1,1 %, was die Resilienz des Kreditbuches der Bank
belegt (2024: 1,1 %).

Ihr Operatives Ergebnis steigerte die Commerzbank um 18 % auf den Rekordwert
von 4.509 Mio. Euro (2024: 3.837 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach
Steuern und Minderheiten belief sich auf 2.625 Mio. Euro (2024: 2.677 Mio.
Euro). Für die Transformation der Bank fielen Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 562 Mio. Euro an, die zum Großteil im zweiten Quartal gebucht
wurden. Ohne diesen Sonderaufwand hätte die Commerzbank ihr Nettoergebnis um
rund 13 % auf 3.010 Mio. Euro gesteigert.

Die harte Kernkapitalquote (CET-1-Quote) lag zum Stichtag 31. Dezember 2025
bei 14,7 % (Q3 2025: 14,7 %; Q4 2024: 15,1 %). Der Abstand zur
regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle) von derzeit rund 10,4 %
betrug damit 438 Basispunkte. Die Nettoeigenkapitalrendite (Net RoTE) der
Bank belief sich im Gesamtjahr auf 8,7 % (2024: 9,2 %). Vor
Restrukturierungsaufwendungen beträgt sie 10,0 %. Damit hat die Bank ihr
selbstgestecktes Profitabilitätsziel übertroffen und den höchsten Net RoTE
seit der Finanzkrise erzielt.

Auf Basis ihrer starken Ergebnisse wird die Commerzbank für das
Geschäftsjahr 2025 insgesamt rund 2,7 Mrd. Euro und damit 100 % ihres
Nettoergebnisses vor Restrukturierungsaufwendungen und nach Abzug von
Additional-Tier-1-(AT-1-)Kupons an ihre Aktionärinnen und Aktionäre
zurückgeben. Das ist fast 1 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Die
Kapitalrückgabe setzt sich aus zwei Aktienrückkäufen sowie einer
Dividendenzahlung zusammen. Neben dem im Dezember 2025 abgeschlossenen
Aktienrückkauf über rund 1 Mrd. Euro hat der Vorstand einen weiteren
Rückkauf über bis zu 540 Mio. Euro beschlossen. Dieser startet nach der
Berichterstattung für das Geschäftsjahr 2025 und soll spätestens bis zum 26.
März 2026 abgeschlossen sein. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, der
Hauptversammlung eine auf 1,10 Euro (2024: 0,65 Euro) erhöhte Dividende je
Aktie vorzuschlagen. Für die Jahre 2022 bis 2025 wird die Bank damit in
Summe rund 5,8 Mrd. Euro an ihre Aktionärinnen und Aktionäre zurückgeben.

"Die geplante Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie und unsere
umfangreichen Aktienrückkäufe zeigen, dass wir nachhaltig Wert für unsere
Investorinnen und Investoren schaffen", sagte Finanzvorstand Carsten
Schmitt. "Wir wollen den Anteil der Dividende an der Kapitalrückgabe in
Zukunft weiter steigern und die Commerzbank somit auch als attraktiven
Dividendentitel fest am Markt etablieren."

Entwicklung der Segmente: Kreditvolumen bei Firmenkunden deutlich erhöht

Das Firmenkundensegment erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr
Erträge in Höhe von 4.865 Mio. Euro (2024: 4.973 Mio. Euro). Der
Provisionsüberschuss erhöhte sich um rund 5 % auf 1.421 Mio. Euro (2024:
1.355 Mio. Euro). Das Segment profitierte von einer sehr guten Entwicklung
im Kredit- und Garantiegeschäft, insbesondere bei Konsortialkrediten. Das
Kreditvolumen wuchs im Durchschnitt des vierten Quartals deutlich um 10 %
auf 115 Mrd. Euro (Q4 2024: 104 Mrd. Euro). Der Zinsüberschuss legte um rund
8 % zu, auf 2.498 Mio. Euro (2024: 2.312 Mio. Euro). Diesem Zuwachs stand
jedoch ein Rückgang im Fair-Value-Ergebnis aufgrund von Bewertungseffekten
bei Derivaten gegenüber. Begünstigt durch ein niedrigeres Risikoergebnis lag
das Operative Ergebnis des Firmenkundensegments mit 2.151 Mio. Euro nahezu
auf dem hohen Niveau des Vorjahres (2024: 2.174 Mio. Euro).

Im Geschäft mit Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland steigerte die
Bank ihre Erträge im Geschäftsjahr um rund 4 % auf 4.607 Mio. Euro (2024:
4.433 Mio. Euro). Der Anstieg kam zu großen Teilen aus dem
Provisionsüberschuss, der um 7 % auf 2.101 Mio. Euro wuchs (2024: 1.963 Mio.
Euro). Treiber der guten Performance war das starke Wertpapiergeschäft,
dessen Erträge um rund 11 % zulegten. Von der Volatilität an den
Aktienmärkten profitierte insbesondere das Brokerage-Geschäft der comdirect,
deren Kundinnen und Kunden besonders viel handelten. Das Wertpapiervolumen
profitierte von der positiven Marktentwicklung und erhöhte sich per Ende
Dezember 2025 auf 266 Mrd. Euro (Ende 2024: 243 Mrd. Euro). Im
Zahlungsverkehr trug das neue Preismodell für das Girokonto zum
Ertragsanstieg bei. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld stiegen die
Einlagen von Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland dank attraktiver
Sonderaktionen im Durchschnitt des vierten Quartals deutlich auf 179 Mrd.
Euro (Q4 2024: 173 Mrd. Euro). Das Kreditvolumen blieb stabil bei
durchschnittlich 125 Mrd. Euro (Q4 2024: 125 Mrd. Euro), wovon 96 Mrd. Euro
auf Baufinanzierungen entfielen (Q4 2024: 96 Mrd. Euro). Der Zinsüberschuss
im Geschäft mit Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland stieg trotz
gesunkener Leitzinsen auf 2.417 Mio. Euro (2024: 2.378 Mio. Euro). Dabei
wirkten sich die positive Entwicklung in der Baufinanzierung und die
steigenden Beiträge aus dem Replikationsportfolio aus. Das Operative
Ergebnis lag mit 1.276 Mio. Euro unter dem Vorjahr (2024: 1.355 Mio. Euro).
Gründe dafür sind ein im Vergleich zum Vorjahr höheres Risikoergebnis sowie
die vorgezogene Abschreibung auf den erworbenen Kundenstamm der ACI.

Die polnische Tochter mBank steigerte ihre Erträge im abgelaufenen
Geschäftsjahr deutlich um 37 % auf 2.329 Mio. Euro (2024: 1.702 Mio. Euro).
Dabei profitierte sie vor allem von der deutlich gesunkenen Vorsorge für
Rechtsrisiken aus Fremdwährungskrediten, die sich im Vergleich zum Vorjahr
auf 483 Mio. Euro halbierte (2024: 1.002 Mio. Euro). Ein weiterer
Wachstumstreiber war der Provisionsüberschuss, der durch starke
transaktionsbasierte Geschäftstätigkeiten, insbesondere im Zahlungsverkehr,
sowie Sondereffekte im Zusammenhang mit Partnerschaften um 13 % auf 536 Mio.
Euro zulegte (2024: 472 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss lag aufgrund deutlich
gesunkener Leitzinsen mit 2.296 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahres
(2024: 2.382 Mio. Euro). Dennoch blieb das Einlagen- und Kreditgeschäft dank
gestiegener Volumen robust. Zusätzlich wirkten Erträge aus
Zinsabsicherungsinstrumenten, die im Fair-Value-Ergebnis abgebildet werden,
kompensierend. Insgesamt steuerte die polnische Tochtergesellschaft 1.050
Mio. Euro zum Operativen Ergebnis des Konzerns bei; 75 % mehr als im Vorjahr
(2024: 599 Mio. Euro).

Ausblick 2026: Nettoergebnis über ursprünglichem Ziel von 3,2 Mrd. Euro
erwartet

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet die Commerzbank ein Nettoergebnis über
dem ursprünglichen Ziel ihrer "Momentum"-Strategie von 3,2 Mrd. Euro. Die
Grundlage des verbesserten Gewinnausblicks ist unter anderem die von rund
8,4 Mrd. Euro auf rund 8,5 Mrd. Euro erhöhte Prognose für den
Zinsüberschuss. Für den Provisionsüberschuss wird abermals ein Wachstum von
rund 7 % angestrebt. Die Bank wird ihr striktes Kostenmanagement auch im
Jahr 2026 fortsetzen und plant angesichts der angehobenen Ertragserwartungen
mit einer Cost-Income-Ratio von rund 54 %. Dies sind 2 Prozentpunkte weniger
als das ursprüngliche Ziel von 56 %. Das Risikoergebnis wird bei rund 850
Mio. Euro erwartet. Die CET-1-Quote erwartet die Commerzbank nach der
geplanten Kapitalrückgabe an die Aktionärinnen und Aktionäre zum Jahresende
bei mehr als 14 %. Für die Nettoeigenkapitalrendite strebt sie einen Wert
von mehr als 11,2 % an.

Die Kapitalrückgabe an die Aktionärinnen und Aktionäre soll weiterhin
kontinuierlich steigen. Für das Geschäftsjahr 2026 strebt die Bank an, 100 %
des Nettoergebnisses nach Abzug von AT-1-Kuponzahlungen an ihre
Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben. Auch für die nachfolgenden Jahre
2027 und 2028 plant die Commerzbank eine entsprechende Ausschüttungsquote
von 100 % - abhängig von der erfolgreichen Umsetzung der Strategie, dem
makroökonomischen Umfeld sowie der Zustimmung von Europäischer Zentralbank
und Finanzagentur zu entsprechenden Aktienrückkäufen.

Zudem bekräftigt die Commerzbank ihre Finanzziele für das Jahr 2028 im
Rahmen der Umsetzung ihrer Strategie "Momentum": eine
Nettoeigenkapitalrendite von 15 %, eine Cost-Income-Ratio von 50 %, eine
harte Kernkapitalquote von 13,5 % sowie ein Nettoergebnis in Höhe von 4,2
Mrd. Euro.

Übersicht über wesentliche Finanzkennzahlen

in Mio. 2025 2024 2025 vs. Q4 Q4 Q4 2025 Q3
Euro 2024 (in 2025 2024 vs. Q4 2025
%) 2024 (in
%)
Zinsüber- 8.226 8.331 - 1,3 2.049 2.080 - 1,5 2.044
schuss
Provisions- 4.029 3.762 + 7,1 1.029 976 + 5,4 985
überschuss
Fair-Va- 14 - 170 74 47 + 56,1 - 35
lue-Ergeb-
nis1
Sonstige - 98 - 817 + 88,0 - 11 - 148 + 92,6 - 55
Erträge
Erträge 12.171 11.106 + 9,6 3.141 2.956 + 6,3 2.939
Erträge 12.283 11.160 + 10,1 3.132 2.874 + 9,0 2.940
ohne
Sonderef-
fekte
Risikoer- - 722 - 743 + 2,9 - 207 - 214 + 3,1 - 215
gebnis
Verwal- 6.666 6.244 + 6,8 1.809 1.693 + 6,8 1.624
tungsauf-
wendungen
Pflichtbei- 274 283 - 3,1 59 53 + 11,2 53
träge
Operatives 4.509 3.837 + 17,5 1.067 996 + 7,2 1.047
Ergebnis
Restruktu- 562 3 - 9 20
rierungs-
aufwendun-
gen
Ergebnis 3.947 3.833 + 3,0 1.059 996 + 6,3 1.027
vor
Steuern
Steuern 1.089 989 + 10,1 259 181 + 42,6 375
Minderhei- 234 168 + 39,2 63 64 - 2,7 61
ten
Konzerner- 2.625 2.677 - 1,9 737 750 - 1,7 591
gebnis2
Cost-Inco- 57,0 58,8 59,4 59,1 57,1
me-Ratio
im
operativen
Geschäft
inkl.
Pflichtbei-
trägen (%)
Operativer 13,9 12,3 13,4 12,5 13,0
RoTE (%)
Netto-RoTE 8,7 9,2 10,1 10,1 7,8
(%)
Netto-RoTE 10,0 9,2
(%) vor
Restruktu-
rierungs-
aufwendun-
gen
Netto-RoE 8,3 8,8 9,6 9,7 7,4
(%)
CET-1-Quo- 14,7 15,1 14,7 15,1 14,7
te (%)
Leverage 4,3 4,8 4,3 4,8 4,3
Ratio
Bilanzsum- 590 555 590 555 593
me (Mrd.
Euro)
1 Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten.
2 Den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären zurechenbares
Konzernergebnis.

Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen Zahlen für das Jahr 2025 sind
vorläufig und untestiert.

Die Veranstaltungen des Tages im Überblick:

* 09.00 Uhr MEZ: Onlinetelefonkonferenz für Analystinnen und Analysten zu
den Geschäftszahlen
("listen-only", in englischer Sprache)

* 10.30 Uhr MEZ: Hybride Bilanzpressekonferenz für Journalistinnen und
Journalisten zu den Geschäftszahlen des Jahres 2025 (in deutscher
Sprache)


Pressekontakt
Svea Junge +49 69 9353-45691
Kathrin Jones +49 69 9353-45687

Kontakt für Investoren
Ansgar Herkert +49 69 9353-47706
Ute Sandner +49 69 9353-47708


Über die Commerzbank
Mit ihren beiden Geschäftssegmenten - Firmenkunden sowie Privat- und
Unternehmerkunden - bietet die Commerzbank als Universalbank ein umfassendes
Portfolio an Finanzdienstleistungen. Sie ist die führende Bank im
Firmenkundengeschäft in Deutschland und für den deutschen Mittelstand sowie
starke Partnerin von rund 24.000 Firmenkundenverbünden. Rund 30 % der
Finanzierung des deutschen Außenhandels werden von der Commerzbank
abgewickelt. Mit einer Präsenz in mehr als 40 Ländern ist die Commerzbank
überall dort vertreten, wo ihre Mittelstandskunden, Großunternehmen sowie
institutionelle Kunden sie benötigen. Zudem begleitet die Commerzbank
internationale Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich
oder der Schweiz sowie Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Mit
einem angelegten Vermögen von mehr als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank
zugleich eine der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in
Deutschland. Unter der Marke Commerzbank bietet sie mit ihrem
Omnikanalansatz ein umfangreiches Leistungs- und Serviceangebot: online und
mobil, telefonisch und per Video im Beratungscenter sowie persönlich in
ihren rund 400 Filialen. Unter der Marke comdirect bietet sie als digitale
Hauptbank rund um die Uhr alle Kernleistungen und als Leistungsbroker
Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Die polnische
Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut
rund 5,9 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in
der Tschechischen Republik und der Slowakei.

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt
es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben.
Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete
zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne
und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine
Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen
Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen
und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf
aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands.
Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und
unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von
jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen
ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind unter anderem die
Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen
Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge
erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die
Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten,
insbesondere aufgrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, der
mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften,
die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des
Geschäftsmodells, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und
Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen
sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur
an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht
verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft
gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um
Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser
Mitteilung eintreten.


11.02.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Commerzbank Aktiengesellschaft
Kaiserstraße 16
60311 Frankfurt am Main
Deutschland
Telefon: +49 (069) 136 20
E-Mail: newsroom@commerzbank.com
Internet: www.commerzbank.de
ISIN: DE000CBK1001
WKN: CBK100
Indizes: DAX, CDAX, HDAX, PRIMEALL
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart, Tradegate BSX
EQS News ID: 2274440

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