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Allianz und AXA vor den Zahlen: Wer hat die besseren Karten?

Allianz und AXA vor den Zahlen: Wer hat die besseren Karten?

17.2.2026 06:55:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.
Spannung vor dem Zahlen-Donnerstag nächster Woche: Mit der Allianz und AXA stehen zwei europäische Versicherungsriesen im Rampenlicht. Die kanadische Bank RBC hat im Vorfeld die Bewertung unter die Lupe genommen. Während bei einer Aktie Vorsicht mitschwingt, bleibt das Institut für den anderen Versicherer klar optimistisch.Die kanadische Bank RBC hat die Allianz neu in die Bewertung aufgenommen und stuft den Versicherungsriesen mit „Sector Perform“ ein. Das Kursziel liegt bei 405 Euro. RBC-Analyst Ben Cohen bezeichnet die Aktie insgesamt als angemessen bewertet.Die Papiere würden im Vergleich zu den meisten Wettbewerbern mit einer Prämie gehandelt. Diese sei jedoch gerechtfertigt, da die Allianz über Jahre hinweg eine überdurchschnittliche operative Entwicklung gezeigt habe.Auch zur AXA-Aktie äußerte sich RBC. Die Einstufung lautet weiterhin „Outperform“, das Kursziel liegt bei 48 Euro. Analyst Mandeep Jagpal verweist darauf, dass der französische Versicherer seit 2016 sowohl das Wachstum als auch die Produktqualität verbessert habe. Dies habe zu einer höheren Profitabilität und weniger schwankenden Ergebnissen geführt.Sowohl die Allianz als auch AXA bleiben attraktive Basisinvestments im europäischen Versicherungssektor. Operativ sind beide Konzerne solide aufgestellt. Charttechnisch hat aktuell die Allianz leicht die Nase vorn. Hier ist das Chartbild zumindest neutral. Der GD 200 liegt mit 361,14 Euro noch knapp unter dem aktuellen Kurs. Die AXA-Aktie hat hingegen sämtliche gleitenden Durchschnitte unterschritten.
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