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Tesla-Experte rät: Elon Musk sollte das Autogeschäft verkaufen!

Tesla-Experte rät: Elon Musk sollte das Autogeschäft verkaufen!

18.2.2026 13:55:00 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 2 min.

Elon Musk will das Business von Tesla in Zukunft auf die Wachstumsmärkte Humanoide Roboter und Robotaxis lenken. Noch kommt sein Plan bei den Investoren an. Der Börsenwert liegt bei knackigen 1,5 Billionen Dollar. Die Wall Street spendiert Tesla ein KGV von 205 für 2026 und ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von extrem sportlichen 12.

Weltweit verlangsamt sich der Run auf Elektroautos. Heißt: Tesla steht im Kernbusiness unter Druck. Und jetzt? Tesla treibt den strategischen Fokus auf „Physical AI“ weiter voran: Robotaxi (erste Schritte zur unbeaufsichtigten Nutzung), FSD als Abo-Modell, Optimus-Roboter mit geplanter Massenproduktion sowie hohe Investitionen in KI-Rechenleistung.In einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X erklärte der Investor Ross Gerber, Mitgründer von Gerber Kawasaki am Montag, der Markenwert des Elektroautoherstellers habe stark gelitten, da CEO Elon Musk den Fokus vom klassischen Elektroautogeschäft hin zu autonomem Fahren und Robotik verlagert.

Gerber war langjähriger Tesla-Investor, der früh große Positionen in die Aktie aufgebaut hatte. Seit 2023 steht Gerber auf der Verkäuferseite. Er bezweifelt, dass Tesla die eigenen Ziele bei autonomem Fahren oder Robotaxi erreichen kann, und bezeichnete Musks Ambitionen eher als „Wunschdenken“. Mit Blick auf die zuletzt schwachen Verkaufszahlen schlug Gerber sogar vor, dass Tesla sein Elektroautogeschäft an Rivian Automotive verkaufen solle, um den Absatz zu steigern. „Tesla würde mehr Autos verkaufen, wenn sie ihren Namen ändern würden“, so Ross weiter.

Ähnlich sieht das Ferdinand Dudenhöffer. „Ross hat Recht! Tesla wird es in Zukunft sehr schwer haben im Autogeschäft. Die USA kann Elon komplett vergessen. Bei den Autos und der Technik für Elektroautos hat Tesla den Anschluss verpasst und mit Modellen wie Cybertruck und dem Semi-Truck viel Kapital in die Modellentwicklung gesteckt, aber die Modelle sind nicht verkäuflich. Also große Abschreibungen. Neue Modelle, die bei den Kunden Begehrlichkeit auslösen gibt es nicht. Also probiert Elon Musk einfach mal was anderes aus. Er braucht eine Geschichte, um die Aktienkurse nicht zu gefährden. Und das sind jetzt Humanoide Roboter oder AI“, sagt der Auto-Experte vom Center Automotive Research gegenüber DER AKTIONÄR.

Sogar Cathie Wood, CEO von ARK Invest und lange Zeit eine der größten Unterstützerinnen von Tesla erklärte, dass das Markenimage von Tesla durch Musks politische Aktivitäten beeinträchtigt worden sei.Unterdessen soll Teslas Cybercab im April in Produktion gehen. Dies bestätigte Elon Musk, der zugleich eine radikale Veränderung im Fertigungsprozess ankündigte.
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