STUTTGART (dpa-AFX) - Die "Stuttgarter Nachrichten" zum ersten Treffen des Friedensrats:
"Trotz all der Einwände wäre es verfrüht, den Rat lediglich als verrückte Idee zu Trumps eigener Bereicherung abzutun. Für eine Welt, die sich gerade im Umbruch befindet, kann jede Bündelung von Macht eines Tages wichtig sein. Und sei es nur, indem man damit andere Bündnisse untergräbt. So wird in Brüssel bereits mit Unbehagen beobachtet, dass die EU-Mitglieder Ungarn und Bulgarien dem Gremium beigetreten sind und dass etwa Italien und Rumänien dort als Beobachter auftreten. Allerdings geht die Abscheu in der Europäischen Union nicht so weit, dass sie bei der ersten Aufgabe des Rates fehlen würde - der Umsetzung von Trumps 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen. Natürlich steht die EU vor dem Balanceakt, einen Fuß in der Tür haben zu wollen, ohne sich gleichzeitig zum Komplizen Trumps und seiner unberechenbaren Volten zu machen."/yyzz/DP/men