20.2.2026 17:58:02 | Quelle: Der Aktionär | Lesedauer etwa 1 min.Rheinmetall sichert sich im Rahmen des neuen Bundeswehr-Spähfahrzeugs „Luchs 2“ einen milliardenschweren Meilenstein. Als Zulieferer für Turm, Hauptbewaffnung und Simulatoren liefert der Konzern zentrale Schlüsseltechnologie für die Heeresaufklärung der nächsten Generation. Der im Februar 2026 unterzeichnete Vertrag mit General Dynamics European Land Systems hat ein Volumen im mittleren dreistelligen Millionenbereich.Herzstück ist der neu entwickelte, unbemannte Turm CT-025. Bis 2031 werden 274 Systeme ausgeliefert – der erste Großauftrag für diese modulare Plattform. Modernste Sensorik, digitale Feuerleitung und stabile Waffenführung ermöglichen präzise Wirkung selbst in Bewegung, auch gegen Drohnen. Dank offener Architektur lässt sich der Turm flexibel erweitern – etwa um KI-gestützte Zielverfolgung.Für Durchschlagskraft sorgt die 25-mm-Maschinenkanone Oerlikon KBA von Rheinmetall Italia. Mehr als 6.000 Mal produziert, kombiniert sie hohe Kadenz von bis zu 600 Schuss pro Minute mit vielseitiger Munition. Selbst moderne Schützenpanzer lassen sich bekämpfen, neue Annäherungszünder-Munition erhöht die Drohnenabwehr. Der geringe Rückstoß erlaubt den Einsatz auf unterschiedlichsten Plattformen.Parallel baut Rheinmetall die Ausbildungskapazitäten aus. Sechs hochrealistische Gefechtssimulatoren sowie das laserbasierte Duellsystem AGDUS werden in die Flotte integriert. Ziel: eine vernetzte, realitätsnahe Ausbildung nach dem Prinzip „Train as you fight“.
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