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EQS-News: E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende (deutsch)

EQS-News: E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende (deutsch)

25.2.2026 06:03:32 | Quelle: dpa | Lesedauer etwa 8 min.

E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende

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EQS-News: E.ON SE / Schlagwort(e): Jahresbericht/Jahresergebnis
E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende

25.02.2026 / 07:03 CET/CEST
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E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende

* Wachstumsstrategie fortgeführt: Bereinigtes Konzern-EBITDA von 9,8
Milliarden Euro und bereinigter Konzernüberschuss von 3,0 Milliarden
Euro

* Investitionen weiter gesteigert: Gesamtinvestitionen von 8,5 Milliarden
Euro - davon 7,0 Milliarden Euro in Energy Networks

* Mittelfristiger Wachstumspfad: Bereinigtes Konzern-EBITDA soll bis 2030
auf rund 13 Milliarden Euro steigen, bereinigter Konzernüberschuss auf
rund 3,8 Milliarden Euro

* Neue Investitionsplanung: Steigerung von zuletzt 43 Milliarden Euro
(2024-2028) auf 48 Milliarden Euro für den Zeitraum 2026 bis 2030 unter
der Annahme adäquater regulatorischer Rahmenbedingungen


E.ON hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer starken finanziellen und
operativen Leistung abgeschlossen und seine Wachstumsziele vollumfänglich
erreicht. Treiber dieser Entwicklung war insbesondere die hohe
Umsetzungsgeschwindigkeit beim Ausbau und der Modernisierung der
europäischen Energieinfrastruktur. Als Spielmacher der Energiewende hat E.ON
seine Investitionen gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gesteigert und so
die grüne Transformation des Energiesystems konsequent vorangetrieben.


Zu den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres sagte
Vorstandsvorsitzender Leonhard Birnbaum: "E.ON hat 2025 operativ auf ganzer
Linie geliefert. Wir machen Tempo, beim Ausbau der Netze, der konsequenten
Digitalisierung des Energiesystems und mit neuen Lösungen für unsere
Kundinnen und Kunden. Diese Dynamik ist kein Selbstläufer, sondern das
Ergebnis klarer Prioritäten und der Leistungsstärke unserer Teams in allen
Märkten. Unser Geschäftsmodell hat sich in einem volatilen Umfeld erneut als
robust und für unsere Aktionäre als attraktiv erwiesen. Auf diesem Fundament
bauen wir konsequent die Infrastruktur weiter aus, die Europa für eine
sichere, nachhaltige und bezahlbare Energiezukunft braucht."

Konzernergebnis durch höhere Investitionen und operative Fortschritte
gesteigert

E.ON erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes Konzern-EBITDA in
Höhe von 9,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag damit am oberen Ende des
Prognosekorridors von 9,6 bis 9,8 Milliarden Euro und um 9 Prozent über dem
Vorjahreswert (2024: 9,0 Milliarden Euro). Dabei profitierte E.ON
insbesondere vom Wachstum im Netzgeschäft als Folge der massiven
Investitionen. Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich auf 3,0
Milliarden Euro (2024: 2,9 Milliarden Euro) und lag damit im oberen Bereich
der Prognose von 2,85 bis 3,05 Milliarden Euro. Das entspricht einem
bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,16 Euro (2024: 1,09 Euro).

Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr
2025 eine Erhöhung der Dividende auf 57 Cent je Aktie vorschlagen. Dies
entspricht einer Steigerung um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

E.ON CFO Nadia Jakobi sagte: "Wir haben 2025 ein starkes Ergebnis erzielt
und unsere Versprechen gehalten. Gleichzeitig haben wir unsere Investitionen
weiter gesteigert und mit 8,5 Milliarden Euro einen neuen Maßstab erreicht.
Wir investieren massiv in unsere Netze und die Modernisierung der
Energieinfrastruktur, weil genau dort die Energiewende entschieden wird.
Unsere guten finanziellen Ergebnisse sind die Voraussetzung für diese
Investitionen."

Energy Networks: Rückgrat der Energiewende weiter gestärkt

Im Geschäftsfeld Energy Networks stieg das bereinigte EBITDA um 12 Prozent
auf 7,7 Milliarden Euro (2024: 6,9 Milliarden Euro). Parallel dazu weitete
E.ON seine Investitionen deutlich auf 7,0 Milliarden Euro aus - eine
Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 5,8 Milliarden Euro).
Diese Mittel flossen vorrangig in Neuanschlüsse und die Modernisierung der
Netzinfrastruktur, was zu einem weiteren Wachstum der regulierten
Vermögensbasis führte. Im deutschen Markt sowie in Süd-Osteuropa wurde die
Ergebnisentwicklung zudem durch leicht über den Erwartungen liegende
Durchleitungsmengen unterstützt. Zusätzlich trugen regulatorische
Nachholeffekte - insbesondere für Netzverluste in Ungarn - zur positiven
Ergebnisentwicklung bei.

Auch operativ untermauerte Energy Networks diesen Wachstumskurs im
Geschäftsjahr: Rund 70 Prozent der Windkraftleistung an Land und fast 50
Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten in Deutschland speisen mittlerweile in
die Netze von E.ON ein. Vor kurzem wurde die zweimillionste Anlage für
Erneuerbare Energien im deutschen E.ON-Netz angeschlossen; die
Gesamtkapazität liegt damit bei rund 110 Gigawatt. Flankiert wird dieser
Ausbau durch den beschleunigten Einsatz digitaler Netzkomponenten, die die
Resilienz und Effizienz des Energiesystems im Zuge der Transformation
langfristig sicherstellen. Beim Smart-Meter-Rollout in Deutschland lag E.ON
zum Jahresende 2025 mit einer durchschnittlichen Quote von 30 Prozent
deutlich über der gesetzlichen Pflichtvorgabe von 20 Prozent.

Energy Retail: Ergebnis im Rahmen der Erwartung - Fokus auf flexible
Energielösungen

Das Geschäftsfeld Energy Retail erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein
bereinigtes EBITDA von 1,7 Milliarden Euro (2024: 1,8 Milliarden Euro) und
lag damit in der Mitte des prognostizierten Korridors. Der Rückgang von 6
Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte maßgeblich aus Portfolioeffekten
in Großbritannien durch einen höheren Anteil von Kunden mit
Festpreisverträgen. In Deutschland stieg das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr
leicht an, im Wesentlichen getrieben durch Preiseffekte im Produktportfolio.
Belastend wirkten unter anderem Aufwendungen für Digitalisierung und
Kundenmanagement. E.ON investierte im Geschäftsfeld Energy Retail 480
Millionen Euro (2024: rund 550 Millionen Euro). Diese Mittel flossen
vorrangig in den europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur, in
Digitalisierung und in neue Kundenlösungen.

Parallel dazu festigte E.ON seine Rolle als Innovationstreiber für flexible
Energielösungen: Gemeinsam mit der BMW Group hat E.ON das bundesweit erste
kommerzielle Angebot für bidirektionales Laden ins öffentliche Stromnetz
geschaffen, das Elektrofahrzeuge als aktive Speicher in den Energiemarkt
integriert. Zudem lancierte E.ON mit Home Comfort ein neues modulares
Angebot im deutschen Markt, das Wärmepumpen, Photovoltaik, Speicher und
Ladeinfrastruktur intelligent synchronisiert. Durch automatisierte
Lastverschiebung optimiert es die Energiekosten der Kundinnen und Kunden.

Energy Infrastructure Solutions: Wachstum durch Dekarbonisierung

Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions steigerte das bereinigte
EBITDA im Geschäftsjahr 2025 um 5 Prozent auf rund 590 Millionen Euro (2024:
rund 560 Millionen Euro). Treiber dieser Entwicklung waren eine verbesserte
Anlagenverfügbarkeit in Skandinavien und Großbritannien, witterungsbedingt
höhere Volumeneffekte im Wärmegeschäft in Deutschland sowie weitere
Fortschritte beim Smart-Meter-Rollout in Großbritannien. Die Investitionen
erreichten mit rund 900 Millionen Euro erneut ein hohes Niveau, nachdem der
Vorjahreswert durch Sondereffekte außergewöhnlich hoch ausgefallen war
(2024: rund 970 Millionen Euro).

Zahlreiche neue Projekte unterstreichen die strategische Bedeutung des
Geschäfts als Partner für die industrielle und kommunale Dekarbonisierung.
Ein Beispiel ist die Initiative "United Heat", mit der E.ON die
Transformation der Fernwärme in Görlitz und Zgorzelec (Polen) vorantreibt
und ein jährliches CO-Einsparpotenzial von bis zu 50.000 Tonnen erschließt.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Energieinfrastruktur für
Rechenzentren: Gemeinsam mit dem Betreiber CyrusOne entwickelt E.ON lokale
Lösungen zur Energieerzeugung. Diese dezentralen Kapazitäten adressieren den
steigenden Energiebedarf im Zuge des Hochlaufs von KI-Infrastruktur und
entlasten das Stromnetz.

Prognose 2026: Ergebnis auf angepasstem Vorjahresniveau erwartet

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2026 passt E.ON das bereinigte EBITDA sowie
den bereinigten Konzernüberschuss erstmalig um temporäre regulatorische
Effekte im Netzgeschäft an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet E.ON auf
dieser Basis eine stabile Ergebnisentwicklung und geht von einem bereinigten
Konzern-EBITDA im Korridor von 9,4 bis 9,6 MilliardenEuro aus.

Der bereinigte Konzernüberschuss wird - den Entwicklungen des bereinigten
Konzern-EBITDA folgend - im Bereich von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro
erwartet. Dies entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,03 bis
1,11 Euro.

Für die einzelnen Geschäftsfelder legt E.ON für 2026 folgende Prognose
zugrunde:

Für das Geschäftsfeld Energy Networks rechnet E.ON angepasst um die
temporären regulatorischen Effekte mit einem stabilen Ergebnis. Das
bereinigte EBITDA soll im Geschäftsjahr 2026 zwischen 7,2 und 7,4
MilliardenEuro liegen.

Für das Geschäftsfeld Energy Retail erwartet E.ON ein bereinigtes EBITDA von
1,6 bis 1,8 Milliarden Euro und damit ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Negative Effekte aus der Entkonsolidierung einer Gesellschaft werden durch
kontinuierliche operative Effizienzsteigerungen im gesamten Geschäftsfeld
ausgeglichen.

Das bereinigte EBITDA des Geschäftsfeldes Energy Infrastructure Solutions
soll 2026 0,60 bis 0,75 Milliarden Euro erreichen und damit über dem Vorjahr
liegen. Der erwartete Anstieg resultiert im Wesentlichen aus
Ergebnisbeiträgen neuer Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen.

E.ON bekräftigt klare Wachstumsagenda bis 2030: Höhere Investitionen als
Treiber für starke Ergebnisdynamik

E.ON weitet sein Investitionsprogramm für die nächsten Jahre erneut aus. Für
den Zeitraum zwischen 2026 und 2030 plant das Unternehmen Investitionen im
Umfang von rund 48 Milliarden Euro (vorherige Planung: 43 Milliarden Euro
zwischen 2024 und 2028). Infolgedessen erwartet E.ON mittelfristig einen
deutlichen Ergebnisanstieg: Das bereinigte Konzern-EBITDA im Jahr 2030 soll
auf rund 13 MilliardenEuro, der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8
MilliardenEuro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf rund 1,45 Euro
steigen.

Mit den steigenden Investitionen reagiert E.ON auf den unverändert
wachsenden Infrastrukturbedarf im europäischen Energiesystem. Der Ausbau
erneuerbarer Energien, neue industrielle Verbraucher und der stark steigende
Anschlussbedarf von Batteriespeichern und Rechenzentren erhöhen die
Anforderungen an die Verteilnetze erheblich. Gleichzeitig steigt der
Anspruch an Versorgungssicherheit und Resilienz - sowohl aufgrund
zunehmender Volatilität im Energiesystem als auch einer wachsenden
Bedrohungslage für kritische Infrastruktur. Das geplante
Investitionsprogramm bis 2030 unterstellt als Annahme ausdrücklich
angemessene regulatorische Rahmenbedingungen im deutschen Netzgeschäft.

Leonhard Birnbaum sagte: "Indem wir weiter in den Ausbau und die
Digitalisierung unserer Infrastruktur investieren, übernehmen wir bei der
Energiewende Verantwortung. Unser Energiesystem wird größer, dezentraler und
komplexer, und wir sorgen dafür, dass es für unsere Kunden sicher, bezahlbar
und widerstandsfähig bleibt. Der Bedarf im System wächst schneller als je
zuvor. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass sich unsere Investitionen auch
rentieren und wir sie daher nachhaltig finanzieren können."

Der Investitionsschwerpunkt für die nächsten Jahre liegt unverändert im
Ausbau, der Modernisierung und Digitalisierung der Verteilnetze. Von den
insgesamt rund 48 Milliarden Euro sollen etwa 40 MilliardenEuro in das
Netzgeschäft fließen. Im Geschäftsfeld Energy Retail plant E.ON rund 2,5
Milliarden Euro, vor allem in digitale Plattformen, Elektromobilität und
flexible Kundenangebote. Für Energy Infrastructure Solutions sind rund 5
Milliarden Euro vorgesehen, unter anderem für Fernwärmeprojekte,
industrielle Dekarbonisierungslösungen, lokale Energieinfrastruktur sowie
Batteriespeicher.

Nadia Jakobi ergänzte: "Unser Wachstum bis 2030 basiert auf einer klaren und
belastbaren Logik. Alle drei Geschäftsfelder leisten dazu ihren Beitrag -
getragen von operativer Leistungsfähigkeit, Effizienz und konsequenter
Digitalisierung. Gleichzeitig bleiben wir bei allen
Investitionsentscheidungen strikt diszipliniert und sichern über eine
robuste Bilanzstruktur die Finanzierung unseres Wachstums ab. Unsere
Dividendenpolitik mit einem jährlichen Wachstum von bis zu 5 Prozent
unterstreicht diesen Kurs."


Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren
Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und
Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung
der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen
abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei
Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an
zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


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